grenzen

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grenzen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich grenze
du grenzt
er, sie, es grenzt
Präteritum ich grenzte
Konjunktiv II ich grenzte
Imperativ Singular grenze!
Plural grenzt!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gegrenzt haben
Alle weiteren Formen: grenzen (Konjugation)

Worttrennung:

gren·zen, Präteritum: grenz·te, Partizip II: ge·grenzt

Aussprache:

IPA: [ˈɡʀɛnʦn̩], [ˈɡʀɛnʦən]; Präteritum: [ˈɡʀɛnʦtə]; Partizip II: [ɡəˈɡʀɛnʦt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild grenzen (Info), Präteritum: —, Partizip II:
Reime: -ɛnʦn̩

Bedeutungen:

[1] eine gemeinsame Grenze mit etwas haben
[2] im übertragenen Sinne, abstrakt: fast so sein wie etwas; einem Zustand nahekommen

Herkunft:

im 15. Jahrhundert von Grenze abgeleitet

Beispiele:

[1] Die Schweiz grenzt an Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich.
[2] Diese Verkaufsstrategie grenzt an Betrug!
[2] „Daher waren Christenfeinde in der frühen Kaiserzeit weniger von Hass gegen die neue Lehre erfüllt; ihre Abneigung entsprang vielmehr ihrer affirmativen Haltung zum Imperium. Jede Alternative war für sie undenkbar und hätte ohnehin an Hochverrat gegrenzt.[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] an etwas (Akkusativ) grenzen

Wortbildungen:

abgrenzen, angrenzen, begrenzen, ausgrenzen, eingrenzen

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „[1]
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „grenzen
[1] canoo.net „grenzen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikongrenzen

Quellen:

  1. Pedro Barceló: Kleine römische Geschichte. Sonderausgabe, 2., bibliographisch aktualisierte Auflage Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2012, ISBN 978-3534250967, Seite 139.