feststellen

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feststellen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich stelle fest
du stellst fest
er, sie, es stellt fest
Präteritum ich stellte fest
Konjunktiv II ich stellte fest
Imperativ Singular stell fest!
stelle fest!
Plural stellt fest!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
festgestellt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:feststellen

Worttrennung:

fest·stel·len, Präteritum: stell·te fest, Partizip II: fest·ge·stellt

Aussprache:

IPA: [ˈfɛstˌʃtɛlən]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild feststellen (Info)

Bedeutungen:

[1] einen Sachverhalt ermitteln und auch: über den Status Auskunft geben
[2] sich eines Sachverhaltes bewußt werden
[3] etwas in einer Position befestigen

Herkunft:

Kompositum aus fest und stellen

Sinnverwandte Wörter:

[1] ermitteln, mitteilen
[2] bemerken, erkennen, wahrnehmen
[3] arretieren, befestigen

Beispiele:

[1] Der Notar stellte fest, dass der Vertrag noch nicht unterschriftsreif war.
[1] Könnte mal jemand feststellen, ob wir noch ausreichend Druckerpatronen haben?
[2] Ich stellte fest, dass mein Auto nicht mehr auf seinem Parkplatz stand.
[2] „Auch in den Ergebnissen des Zentralabiturs von 1996 war ein Niveauverlust festgestellt worden, was zu einer heftigen Diskussion unter den finnischen Bildungsexperten geführt hatte.“[1]
[2] „Wie John feststellte, waren seine beiden Schüler ungefähr gleich begabt, nur besaß Jako eine etwas bessere Auffassungsgabe als sein Mitschüler.“[2]
[3] Kannst du mal schnell die Bremse feststellen?

Redewendungen:

[1, 2] nur noch den Tod feststellen können

Wortbildungen:

feststellbar, Feststellbremse, Feststellhebel, Feststellschraube, Feststelltaste, Feststellung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „feststellen
[1, 2] canoo.net „feststellen
[1–3] The Free Dictionary „feststellen
[1–3] Duden online „feststellen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonfeststellen

Quellen:

  1. Rainer Domisch/Anne Klein: Niemand wird zurückgelassen. Eine Schule für Alle. Carl Hanser Verlag, München 2012, ISBN 978-3446238787, Seite 83
  2. Juri Rytchëu: Traum im Polarnebel. Unionsverlag, Zürich 1991, ISBN 978-3-293-20351-8, Seite 347