Vorwort

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Vorwort (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ das Vorwort die Vorworte die Vorwörter
Genitiv des Vorwortes
des Vorworts
der Vorworte der Vorwörter
Dativ dem Vorwort
dem Vorworte
den Vorworten den Vorwörtern
Akkusativ das Vorwort die Vorworte die Vorwörter

Worttrennung:

Vor·wort, Plural 1: Vor·wor·te, Plural 2: Vor·wör·ter

Aussprache:

IPA: [ˈfoːɐ̯ˌvɔʁt], Plural 1: [ˈfoːɐ̯ˌvɔʁtə], Plural 2: [ˈfoːɐ̯ˌvœʁtɐ]

Bedeutungen:

[1] Einleitung eines Buches, Vorrede

Herkunft:

mittelhochdeutsch vorwort, vürwort „vorausgehendes Wort“, althochdeutsch furiwurti „Gleichnis“, Lehnübersetzung von lateinisch prōverbium → la „Sprichwort“, belegt seit der Zeit um 800[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Vorrede

Gegenwörter:

[1] Nachwort

Beispiele:

[1] Viele Bücher enthalten ein Vorwort, in dem der Verfasser in die Thematik des jeweiligen Werkes einführt.
[1] „Nun weiß ich nicht recht, wie und warum ich ein Vorwort zu meinem Tagebuch schreiben sollte.“[2]
[1] „Doch nun zu dem Problem, dessentwegen ich dieses Vorwort verfasse.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Vorwort
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Vorwort
[1] canoo.net „Vorwort
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonVorwort

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Vorwort“.
  2. Helga Weiss: Und doch ein ganzes Leben. Ein Mädchen, das Auschwitz überlebt hat. Bastei Lübbe, Köln 2013, ISBN 978-3-7857-2456-9, Seite 9.
  3. Eckhard Henscheid: Die Vollidioten. Ein historischer Roman aus dem Jahr 1972. 8. Auflage. Zweitausendeins, Frankfurt/Main 1979, Seite 8.


Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Vorwort die Vorwörter
Genitiv des Vorwortes
des Vorworts
der Vorwörter
Dativ dem Vorwort
dem Vorworte
den Vorwörtern
Akkusativ das Vorwort die Vorwörter

Worttrennung:

Vor·wort, Plural: Vor·wör·ter

Aussprache:

IPA: [ˈfoːɐ̯ˌvɔʁt], Plural: [ˈfoːɐ̯ˌvœʁtɐ]

Bedeutungen:

[1] Sprachlehre, österreichisch, sonst veraltet: Bezeichnung für Präposition
[2] Sprachlehre, im 18. Jahrhundert veraltet: Bezeichnung für Pronomen

Herkunft:

[1] in frühneuhochdeutscher Zeit Bedeutungsveränderung unter Einfluss von lateinisch praeverbium → la „Präfix, Präposition“ und weiterer lateinischer Ausdrücke[1]

Synonyme:

[1] Verhältniswort; Präposition
[2] Fürwort; Pronomen

Beispiele:

[1] „Die Gruppe der Präpositionen (Vorwörter) im besonderen.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Vorwort
[1] Duden online „Vorwort
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonVorwort
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fürwort

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Vorwort“.
  2. Überschrift in Ludwig Sütterlin: Die Deutsche Sprache der Gegenwart (Ihre Laute, Wörter, Wortformen und Sätze). Ein Handbuch für Lehrer und Studierende. Zweite, stark veränderte Auflage. R. Voigtländers Verlag, Leipzig 1907, S.371.
  3. Wilhelm Pape, bearbeitet von Max Sengebusch: Handwörterbuch der griechischen Sprache. Griechisch-deutsches Handwörterbuch. Band 1: Α–Κ, Band 2: Λ–Ω. 3. Auflage, 6. Abdruck, Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914. Stichwort „πρό-θεσις“.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Vorort