Sprachlehre

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Sprachlehre (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Sprachlehre die Sprachlehren
Genitiv der Sprachlehre der Sprachlehren
Dativ der Sprachlehre den Sprachlehren
Akkusativ die Sprachlehre die Sprachlehren

Worttrennung:

Sprach·leh·re, Plural: Sprach·leh·ren

Aussprache:

IPA: [ˈʃpʀaːχˌleːʀə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: deutscher Terminus für Grammatik, also die Beschreibung des Sprachsystems und seiner Regeln

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Sprache und Lehre

Synonyme:

[1] Grammatik, Sprachkunst/Sprachenkunst (veraltet)

Beispiele:

[1] Der Titel einer lateinischen Schulgrammatik aus dem Jahr 1953 lautete: "Ars latina. Sprachlehre".
[1] „Nach dem Umfang des Gebietes, das betrachtet wird, unterscheidet man eine allgemeine (oder philosophische) Sprachlehre und eine Einzelsprachlehre (oder Sondergrammatik).“[1]
[1] „Seiner Zeit voraus lehnte Ickelsamer die einfache Übertragung der lateinischen Grammatik auf die deutsche Sprache ab und entwarf stattdessen das Programm einer ganz auf die Bedürfnisse des Unterrichts zugeschnittenen Sprachlehre.[2]
[1] „Auf die Sprachlehre war Verlaß.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Sprachlehre
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sprachlehre
[1] canoo.net „Sprachlehre
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSprachlehre

Quellen:

  1. Ludwig Sütterlin: Die Deutsche Sprache der Gegenwart. Zweite, stark vermehrte Auflage. Voigtländer, Leipzig 1907, S. 11. Die Wörter „Umfang“, „Gebietes“, „allgemeine“, „philosophische“, „Einzelsprachlehre“ und „Sondergrammatik“ sind gesperrt gedruckt.
  2. Horst Joachim Frank: Dichtung, Sprache, Menschenbildung. Geschichte des Deutschunterrichts von den Anfängen bis 1945. Band 1. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1976, Seite 25. ISBN 3-423-04271-0.
  3. Ulla Hahn: Das verborgene Wort. Roman. 11. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2015, ISBN 978-3-423-21055-3, Seite 63.