Segen

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Segen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Segen

die Segen

Genitiv des Segens

der Segen

Dativ dem Segen

den Segen

Akkusativ den Segen

die Segen

Worttrennung:
Se·gen, Plural: Se·gen

Aussprache:
IPA: [ˈzeːɡn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Segen (Info)
Reime: -eːɡn̩

Bedeutungen:
[1] rituell geäußerter Wunsch um Gottes Gnade/Beistand für jemanden oder etwas
[2] Äußerung des Einverständnisses
[3] Zustand des Glücks

Herkunft:
mittelhochdeutsch segen, althochdeutsch segan, belegt seit dem 9. Jahrhundert[1]

Unterbegriffe:
[1] Blasiussegen, Schlusssegen
[3] Geldsegen, Haussegen

Beispiele:
[1] Vielen Katholiken ist der Segen des Papstes sehr wichtig.
[2] Nach langen Auseinandersetzungen gaben meine Eltern mir endlich ihren Segen für meine Pläne.
[3] Der Gewinn war ein Segen für uns, da damit alle Schulden getilgt werden konnten.

Redewendungen:
seinen Segen zu etwas geben
sich regen bringt Segen – harte Arbeit zahlt sich aus

Wortbildungen:
Segen bringend/segenbringend, segensreich, Segensspruch

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 3] Wikipedia-Artikel „Segen
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Segen
[1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSegen
[1–3] The Free Dictionary „Segen
[*] canoonet „Segen

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Degen, fegen, gegen, hegen, legen, Regen, Sagen, sagen, Sägen, sägen, Segel, Sehen, sehen, Selen, Siegen, siegen, Sogen, sogen, Wegen, wegen
Anagramme: enges, segne, senge
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Segen“, Seite 837.