Savanne

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Savanne (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Savanne die Savannen
Genitiv der Savanne der Savannen
Dativ der Savanne den Savannen
Akkusativ die Savanne die Savannen
[1] afrikanische Savanne
[1] weite Savanne

Worttrennung:

Sa·van·ne, Plural: Sa·van·nen

Aussprache:

IPA: [zaˈvanə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Savanne (Info)
Reime: -anə

Bedeutungen:

[1] tropisches Grasland mit vereinzeltem Gehölz und Gebüsch

Herkunft:

seit dem 19. Jahrhundert bezeugt; Entlehnung über spanisch sabana → es aus gleichbedeutend Taino (einer karibischen Indianersprache) zabana[1][2]

Synonyme:

[1] Steppe

Sinnverwandte Wörter:

[1] Heide, Weide

Gegenwörter:

[1] Pampa, Wald, Wüste

Oberbegriffe:

[1] Grasland

Unterbegriffe:

[1] Baumsavanne, Dornsavanne, Feuchtsavanne, Trockensavanne
[1] Busch

Beispiele:

[1] Die Tierwelt der afrikanischen Savannen ist beeindruckend.
[1] „Kurz nach Mittag lockerte sich der Wald auf, und wir traten hinaus in eine halboffene Savanne, wo das Sonnenlicht in den Augen schmerzte.“[3]
[1] „Wir fuhren in der Savanne des sonnenverbrannten Hinterlands an dösenden Kühen vorbei, und Tony bat mich, den Pynchon-Büchern gegenüber gnädiger zu sein.“[4]
[1] „Die Löwenfamilie liegt meist träge und satt in der Savanne.“[5]

Wortbildungen:

[1] Baumsavanne, Dornsavanne, Feuchtsavanne, Trockensavanne
[1] Savannenklima, Savannentier

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Savanne
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Savanne
[1] Duden online „Savanne
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSavanne
[1] The Free Dictionary „Savanne
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1439
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 1213

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 788
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 1213
  3. Michael Obert: Regenzauber. Auf dem Niger ins Innere Afrikas. 5. Auflage. Malik National Geographic, München 2010, ISBN 978-3-89405-249-2, Seite 40.
  4. Paul Theroux: Ein letztes Mal in Afrika. Hoffmann und Campe, Hamburg 2017, ISBN 978-3-455-40526-2, Seite 132f. Originalausgabe: Englisch 2013.
  5. Hellmuth Karasek: Soll das ein Witz sein?. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. 7. Auflage. Wilhelm Heyne Verlag, München 2014, ISBN 978-3-453-41269-9, Seite 244.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Havanna, Savannah