Plätzchen

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Nuvola apps korganizer.png Dieser Eintrag war in der 51. Woche
des Jahres 2008 das Wort der Woche.

Plätzchen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Plätzchen

die Plätzchen

Genitiv des Plätzchens

der Plätzchen

Dativ dem Plätzchen

den Plätzchen

Akkusativ das Plätzchen

die Plätzchen

[2] mehrere Plätzchen

Worttrennung:

Plätz·chen, Plural: Plätz·chen

Aussprache:

IPA: [ˈplɛʦçən]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Plätzchen (Info)
Reime: -ɛʦçən

Bedeutungen:

[1] kleiner Platz
[2] kleines, flaches Gebäck

Herkunft:

[1] Diminutiv (Verkleinerungsform) aus dem Substantiv Platz („unbebaute Fläche“)
[2] Diminutiv zu Platz („kleiner Kuchen“)

Synonyme:

[2] Brötle (süddeutsch); ungenau: Keks

Oberbegriffe:

[2] Gebäck, Kleingebäck, Weihnachtsgebäck

Unterbegriffe:

[2] Bethmännchen, Kokosmakronen, Springerle, Spekulatius, Vanillekipferl, Zimtstern
[2] Anisplätzchen, Weihnachtsplätzchen

Beispiele:

[1] Es ist kein richtiger Platz, eher ein Plätzchen.
[1] „Pauly suchte sich ein ruhiges Plätzchen und nach einer Weile ging es ihm schon viel besser!“[1]
[2] Weihnachten werden Plätzchen gebacken.
[2] „Nur die Plätzchen waren in jenen Wochen meine Geheimwaffe.“[2]
[2] „Aber sie hatte Kaffee getrunken und ein Plätzchen geknabbert.“[3]
[2] „Mutter bäckt Plätzchen und Kuchen.“[4]
[2] „Auf dem Tisch lagen bunte Plätzchen und im Radio spielten sie Weihnachtslieder.“[5]
[2] „In Mitteldeutschland und Österreich werden Plätzchen als Kekse bezeichnet, in der deutschsprachigen Schweiz Biscuits, im Dialekt Güetzi, Guetzli, Chrömli und ähnlich, in Süddeutschland auch Platzerl, Brötle, Bredla, Loible/Loibla oder Guatl/Gutsle/Guatsle (übergreifend für Süßigkeiten).“[6]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] gemütliches Plätzchen, ruhiges Plätzchen
[2] pikantes Plätzchen, süßes Plätzchen

Wortbildungen:

[2] Plätzchenzeit

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Wikipedia-Artikel „Plätzchen
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Plätzchen
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Plätzchen
[2] canoo.net „Plätzchen
[(1), 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPlätzchen
[1, 2] The Free Dictionary „Plätzchen
[1, 2] Duden online „Plätzchen

Quellen:

  1. Angelika Stegemann: Kuscheln im Sessel. Geschichten und Märchen für kleine und große Leute. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, ISBN 978-3-942303-14-9, Seite 65.
  2. Annette Birschel: Mordsgouda. Als Deutsche unter Holländern. Ullstein, Berlin 2011, Zitat Seite 149. ISBN 978-3-548-28201-5.
  3. Isaac Bashevis Singer: Max, der Schlawiner. Roman. Axel Springer Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-942656-32-0, Seite 113. Englisches Original 1991.
  4. Gerhard Henschel: Kindheitsroman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2004, ISBN 3-455-03171-4, Seite 112.
  5. Angelika Stegemann: Kuscheln im Sessel. Geschichten und Märchen für kleine und große Leute. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, ISBN 978-3-942303-14-9, Seite 25.
  6. Deutscher Wikipedia-Artikel „Plätzchen“ (Stabilversion)

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Lätzchen