Elul

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Elul (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Elul

Genitiv des Elul

Dativ dem Elul

Akkusativ den Elul

Worttrennung:

Elul, kein Plural

Aussprache:

IPA: [eˈluːl]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Elul (Info)

Bedeutungen:

[1] nach dem jüdischen Kalender, zwölfter Monat im bürgerlichen Kalenderjahr beziehungsweise sechster Monat im religiösen Festjahr (nach dem gregorianischen Kalender: August/September)

Herkunft:

Lehnwort aus dem gleichbedeutenden Hebräisch: אֱלוּל‎ (CHA: ʾælūl) , eigentlich „Ernte[1][2]

Oberbegriffe:

[1] Monat

Beispiele:

[1] „Der Elul folgt auf die beiden Monate menschlicher Unvollkommenheit: auf den Tammus, in dem die Israeliten von Gott abfielen, um dem goldene Kalb zu huldigen, und auf den Aw, in dem sich die ausgesandten israelitischen Kundschafter einst gegen Mosche wandten. Der Elul ist auch für die geglaubte jüdische Geschichte von großer Bedeutung, denn jüdischer Tradition zufolge wurde die Welt am 25. Elul geschaffen. Jahrhunderte später war es der 1. Elul, an dem Mosche zum dritten Mal auf den Sinai stieg, um von Gott die Gesetzestafeln zu empfangen, nachdem er die ersten aus Wut über die Anbetung des Goldenen Kalbs zerstört hatte.“[3]
[1] „Max war sich bewußt, daß die Tage kürzer wurden und der Monat Elul vor der Tür stand, der Monat, in dem die Juden ihre Bußgebete sprechen und selbst die Fische im Wasser erzittern.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 387
[1] Wikipedia-Artikel „Elul

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1684
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 1363
  3. Online-Ausgabe der Jüdische Zeitung, Der Monat Elul: Umkehr und Vergebung, September 2008
  4. Isaac Bashevis Singer: Max, der Schlawiner. Roman. Axel Springer Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-942656-32-0, Seite 197. Englisches Original 1991.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Ayllu