Appetit

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Appetit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Appetit
Genitiv des Appetits
des Appetites
Dativ dem Appetit
dem Appetite
Akkusativ den Appetit

Worttrennung:

Ap·pe·tit, kein Plural

Aussprache:

IPA: [apeˈtiːt], [apəˈtɪt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Appetit (Info)
Reime: -ɪt, -iːt

Bedeutungen:

[1] Lust zu, am Essen, das Verlangen zu essen

Herkunft:

Das Wort wurde im 15. Jahrhundert aus lateinisch appetitus → la „Verlangen (nach Speise)“ übernommen.[1]

Oberbegriffe:

[1] Gefühl

Beispiele:

[1] Ich habe gerade keinen Appetit.
[1] „Orcas gehören bekanntlich zur Familie der Delfine, sie verfügen über einen gewaltigen Appetit auf frische Heringe und machen vor den Lofoten Winterpause.“[2]
[1] „Joes Appetit war gewaltig, ja geradezu bodenlos.“[3]

Sprichwörter:

[1] der Appetit kommt beim Essen

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] guten Appetit!

Wortbildungen:

Appetitanreger, Appetithäppchen, Appetitlosigkeit, appetitlich, Appetitzügler

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Appetit
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Appetit“.
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Appetit
[1] canoo.net „Appetit
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAppetit
[1] The Free Dictionary „Appetit

Quellen:

  1. Duden. Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/ Leipzig/ Wien/ Zürich 2001, Stichwort: „Appetit“. ISBN 3-411-04073-4.
  2. Tilman Bünz: Wer das Weite sucht. Skandinavien für Fortgeschrittene. btb Verlag, München 2012, ISBN 978-3-442-74359-9, Seite 142.
  3. David Whitehouse: Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek. Tropen, Stuttgart 2015 (übersetzt von Dorothee Merkel), ISBN 978-3-608-50148-3, Zitat Seite 174.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Aperitif