Abbé

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Abbé (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Abbé die Abbés
Genitiv des Abbés der Abbés
Dativ dem Abbé den Abbés
Akkusativ den Abbé die Abbés

Worttrennung:

Ab·bé, Plural: Ab·bés

Aussprache:

IPA: [aˈbeː]
Hörbeispiele:
Reime: -eː

Bedeutungen:

[1] Religion, speziell katholische Kirche: Titel des niederen Weltgeistlichen in Frankreich

Herkunft:

von französisch abbé → fr „Abt“, aus lateinisch abbas → la „Abt“,[1] dies wiederum aus aramäisch abba „Vater“.[Quellen fehlen]

Oberbegriffe:

[1] Geistlicher

Beispiele:

[1] Abbé Frederik beschäftigt sich gerne mit der Bibel.


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Abbé
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Abbé
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAbbé
[*] canoo.net „Abbé
[1] Duden online „Abbe_Weltgeistlicher
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Abbé“ auf wissen.de
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 10., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2010, ISBN 978-3-411-04060-5, DNB 1007274220, Seite 37.
[1] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Mit den neuen amtlichen Regeln. 39. neubearbeitete Auflage. ÖBV, Pädag. Verl., Wien 2001, ISBN 3-209-03116-9 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy), Seite 21

Quellen:

  1. Duden online „Abbe_Weltgeistlicher

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural
Nominativ der Abbé
(Abbé)
die Abbé
(Abbé)
die Abbés
Genitiv des Abbé
des Abbés
(Abbés)
der Abbé
(Abbé)
der Abbés
Dativ dem Abbé
(Abbé)
der Abbé
(Abbé)
den Abbés
Akkusativ den Abbé
(Abbé)
die Abbé
(Abbé)
die Abbés
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
[1] Verteilung des Nachnamens Abbé in Deutschland

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Abbé“ – für männliche Einzelpersonen, die „Abbé“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Abbé“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Abbé“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Ab·bé, Plural: Ab·bés

Aussprache:

IPA: [aˈbeː]
Hörbeispiele:
Reime: -eː

Bedeutungen:

[1] französischer Familienname

Herkunft:

häufig ironische Übername für den Sohn eines Abbés[1]

Namensvarianten:

[1] Abbe, Abé, Labbe, Labbé, Labé

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

[1] Caroline Abbé (* 1988), schweizer Fußballspielerin
[1] Louis Jean Nicolas Abbé (1764–1834), französischer General

Beispiele:

[1] „Im nächsten Jahr operierte Abbé als Führer einer Brigade zunächst in Norditalien.“[2]
[1] „Am rechten Flügel bestürmten Greniers und Pullys Kavallerie mit Abbés Infanterie die Linien des 11. Armeekorps.“[3]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Abbé
[1] Verein für Computergenealogie: MetasucheAbbé

Quellen:

  1. Jean Germain, Jules Herbillon: Dictionnaire des noms de famille en Wallonie et à Bruxelles. ISBN 2873865067, Seite 591
  2. Wikipedia-Artikel „Louis Jean Nicolas Abbé“ (Stabilversion)
  3. Wikipedia-Artikel „Schlacht an der Piave“ (Stabilversion)