50er

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50er (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der 50er die 50er
Genitiv des 50ers der 50er
Dativ dem 50er den 50ern
Akkusativ den 50er die 50er

Worttrennung:

50er, Plural: 50er

Aussprache:

IPA: [ˈfʏnft͡sɪɡɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild 50er (Info)

Bedeutungen:

[1] im Plural: das sechste Jahrzehnt eines Jahrhunderts oder eines Lebens
[2] Person im Alter von 50 bis 59 Jahren
[3] umgangssprachlich: Geldschein oder Münze im Wert von fünfzig Währungseinheiten

Synonyme:

[1] Fünfziger, Fünfzigerjahre

Gegenwörter:

[1, 2] 20er, 30er, 40er, 60er, 70er, 80er, 90er
[1, 2] Zwanziger, Dreißiger, Vierziger, Sechziger, Siebziger, Achtziger, Neunziger
[1] 0er, 10er, Nuller, Zehner
[3] 5er, 10er, 20er, 100er, 200er, 500er
[3] Fünfer, Zehner, Zwanziger, Hunderter, Zweihunderter, Fünfhunderter

Weibliche Wortformen:

[1, 2] 50erin

Beispiele:

[1] „Sie waren oft zusammengetroffen: im Frankfurter »Domicile«, auch auf den Festivals der 50er.“[1]
[1] „Unser Lehrer war Herr Stump, ein kleiner Mann in den 50ern mit Brille.“[2]
[2] „Bei der Anmeldung fragt sie ein grimmig guckender Ende 50er, der zu viele Donuts gegessen hat: ‚Was kann ich für Sie tun?‘“[3]
[2] „Aber ein 50er mit einem gepflegten Seemanns-Vollbart, dann eventuell noch in strahlendem Weiß, kann auch optisch trefflich sein.“[4]
[2] „Ich darf Heiko kennenlernen. Er hat sich auch gemeldet für den Fanklub der Mallorca-Zeitung. Ein seriöser etwas über 70 Jahre alter Herr. Voll rüstig wie ein 50er. Es macht Spaß, mit den Menschen zu kommunizieren, die etwas im Leben erreicht haben, was bewegt haben.“[5]
[2] „Ein Jahr nach dem Ableben der Fürstin Christiana v. Schwarzburg-Sondershausen schritt Graf Joseph Anton (damals ein 50er) zur zweiten Ehe mit der 19jährigen Gräfin Antonie, Tochter des Grafen Truchseß v. Zeil-Wurzach und führte seine Regierung sowohl von Baldern als Dagstuhl bei einer eingeschränkten Hofhaltung bis zum 20. April 1778, wo er mit Hinterlassung einer einzigen Tochter starb.“[6]
[2] „Wie soll da ein 50er die richtigen Proportionen bekommen, sein Gewicht halten oder noch attraktiv aussehen?“[7]
[3] „Ich war der Meinung einen 50er gegeben zu haben, entschuldige mich artig und lege noch einen 10er nach. Nachdem er weg ist stelle ich fest, dass kein 50er mehr im Geldbeutel ist, wo vorher mit Sicherheit einer war.“[8]
[3] „Er warf einen 50er auf den Tisch. Seinen Blick hatte er nicht einen Moment von mir abgewandt. Ich inspizierte schnell mein Portemonnaie. Zum Glück hatte ich die Scheine sortiert und fand schnell, was ich suchte.“[9]
[3] „Dann holte einer der Düsseldorfer einen 50er aus der Tasche […].“[10]
[3] „Er gab dem Jungen einen 50er und beauftragte ihn, den Brief als Eilsendung zum Nachtschalter der Bahnhofspost zu bringen; den Rest könne er behalten, er müsse ihm aber den Einlieferungsschein übergeben.“[11]
[3] „Er gibt mir seiner Meinung nach 50 Euro, 2 x 20er und einen 50er, den er für einen 10er hält.“[12]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „50er
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „50er

Quellen:

  1. Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Roman. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 25.
  2. Edward O. Thorp: Ein Mann für alle Märkte. Börsenbuchverlag, 2018, ISBN 978-3-86470-535-9, Seite 56 (Zitiert nach Google Books)
  3. Dannie Rubio: Mila. Human Talent& Me, 2021, Seite 22 (Zitiert nach Google Books)
  4. Kai Schubert: über 50 und ein Womanizer. BookRix, 2014, ISBN 978-3-7309-9896-0, Seite 77 (Zitiert nach Google Books)
  5. Werner R. C. Heinecke: Angekommen!. BoD – Books on Demand, 2013, ISBN 978-3-7322-2358-9, Seite 201 (Zitiert nach Google Books)
  6. Constantin von Briesen: Urkundliche Geschichte des Kreises Merzig im Regierungs-Bezirke Trier. Fr. Stein, 1863, Seite 286 (Zitiert nach Google Books)
  7. Robert Waldner: Frauen abschleppen ab 50. neobooks, 2019, ISBN 978-3-7485-8941-9, Seite 12 (Zitiert nach Google Books)
  8. Uwe Dr Ellger: Die Seidenstraße erfahren. neobooks, 2015, ISBN 978-3-7380-3810-1, Seite 96 (Zitiert nach Google Books)
  9. Thorsten Smidt: Vier Nullen zu viel. Woobooks, 2021, ISBN 978-3-946312-58-1, Seite 129 (Zitiert nach Google Books)
  10. Karlheinz Huber: Urlaub, oder was?. BoD – Books on Demand, 2020, ISBN 978-3-7519-6384-8, Seite 147 (Zitiert nach Google Books)
  11. Heiger Ostertag: Operation Sarajevo. Gmeiner-Verlag, 2014, ISBN 978-3-8392-4534-7, Seite 41 (Zitiert nach Google Books)
  12. Leonille Gottschick: Selbst im Traum werde ich reicher. novum premium Verlag, 2020, ISBN 978-3-903271-53-1, Seite 194 (Zitiert nach Google Books)