leger

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leger (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
leger legerer legersten
Alle weiteren Formen: leger (Deklination)

Anmerkung:

Steigerung des Wortes ist selten, kommt aber vor.

Worttrennung:

le·ger, Komparativ: le·ge·rer, Superlativ: am le·gers·ten

Aussprache:

IPA: [leˈʒɛːɐ̯], Komparativ: [leˈʒɛːʀɐ], Superlativ: [leˈʒɛːɐ̯stn̩]
auch: :IPA: [leˈʒeːɐ̯], Komparativ: [leˈʒeːʀɐ], Superlativ: [leˈʒeːɐ̯stn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild leger (österreichisch) (Info), Komparativ: —, Superlativ:
Reime: -ɛːɐ̯, -eːɐ̯

Bedeutungen:

[1] leicht, bequem (meist in Zusammenhang mit Kleidung)
[2] ohne besondere Anstrengung

Herkunft:

im 18. Jahrhundert von französisch léger → fr „leicht“ entlehnt, das auf ein vorromanisches „leviarius“ zurückgeht, worin lateinisch levis → la „leicht“ steckt[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] bequem, lässig, salopp
[2] unangestrengt, unaufwendig, ungezwungen

Gegenwörter:

[1] schick
[2] angestrengt, aufwendig, bemüht

Beispiele:

[1] Kommt man besser schick oder leger in die Firma? (www.spiegel.de)
[2] „Über den zugeschütteten Grundstücken und den durch die Trümmerwelt verwischten Straßenzügen ziehen sich nach einigen Tagen Trampelpfade, die auf legere Weise an frühere Wegverbindungen anknüpfen.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „leger
[1] canoo.net „leger
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonleger

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „leger“, Seite 565.
  2. W. G. Seebald: Luftkrieg und Literatur. 5. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2005, Seite 73. ISBN 3-596-14863-4

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