foppen
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[Bearbeiten] foppen (Deutsch)
[Bearbeiten] Verb, regelmäßig
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | foppe |
| du | foppst | |
| er, sie, es | foppt | |
| Präteritum | ich | foppte |
| Partizip II | gefoppt | |
| Konjunktiv II | ich | foppte |
| Imperativ | Singular | foppe |
| Plural | foppt | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: foppen (Konjugation) | ||
Worttrennung:
- fop·pen, Präteritum: fopp·te, Partizip II: ge·foppt
Aussprache:
- IPA: [ˈfɔpn̩], Präteritum: [ˈfɔptə], Partizip II: [ɡəˈfɔpt]
- Hörbeispiele:
foppen (Info), Präteritum: —, Partizip II: —
Bedeutungen:
- [1] jemanden hereinlegen, hinters Licht führen
Herkunft:
- spätmittelhochdeutsche Gaunersprache: lügen. Das Wort ist seit dem 14. Jahrhundert belegt. Es geht am wahrscheinlichsten auf mittelniederländisch „fokken“ zurück.[1]
Synonyme:
- [1] äffen, ärgern, hereinlegen, narren, necken, reinlegen, veralbern, verarschen, schweizerisch: föppeln
Beispiele:
- [1] Der Autohändler hat Dich gefoppt.
- [1] Du willst mich wohl foppen?
- [1] „Wir haben vergebens gehofft und geharrt, / Er hat uns geäfft und gefoppt und genarrt“[2]
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [?] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „foppen“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „foppen“
- [1] canoo.net „foppen“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „foppen“
- [1] The Free Dictionary „foppen“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „foppen“, Seite 308.
- ↑ Heinrich Heine: Die schlesischen Weber.
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