Zitat
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zitat (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, n [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Zitat | die Zitate |
| Genitiv | des Zitats des Zitates |
der Zitate |
| Dativ | dem Zitat dem Zitate |
den Zitaten |
| Akkusativ | das Zitat | die Zitate |
Alte Rechtschreibung:
Worttrennung:
- Zi·tat, Plural: Zi·ta·te
Aussprache:
- IPA: [ʦiˈtaːt], Plural: [ʦiˈtaːtə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
- Reime: -aːt
Bedeutungen:
- [1] wörtliche Anführung (Wiedergabe) eines Textes, die immer in Anführungszeichen steht
Herkunft:
- das Wort stammt vom lateinischen citatum → la für das „Angeführte“ oder „Aufgerufene“; es handelt sich um eine Substantivierung des Partizips II von citare → la „herbeirufen, vorladen“[1]
Synonyme:
- [1] Anführung
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Diktum
Beispiele:
- [1] Ein Zitat aus Goethes Werken macht sich immer gut.
- [1] „Ganz gleich, ob es sich um die Integration echter Zitate oder um die von Sprichwörtern, sprichwörtlichen Redewendungen und sonstigen phraseologischen Einheiten handelt - immer sind damit auch Übersetzer(innen) in eine fremde oder aus einer fremden Sprache vor Probleme gestellt.“[2]
Wortbildungen:
- [1] Zitatnachweis, Zitatrecht, zitieren
Übersetzungen [Bearbeiten]
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Zitat“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zitat“
- [1] canoo.net „Zitat“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Zitat“
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0 „Zitat“ und „zitieren“, Seite 1442 f.
- ↑ Christoph Gutknecht: Lauter spitze Zungen. Geflügelte Worte und ihre Geschichte. Beck, München 1996, Seite 8. ISBN 3-406-39286-5.