Phallus

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Phallus (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Phallus die Phalli
Genitiv des Phallus der Phalli
Dativ dem Phallus den Phalli
Akkusativ den Phallus die Phalli

Worttrennung:

Phal·lus, Plural: Phal·li

Aussprache:

IPA: [ˈfalʊs], Plural: [ˈfali]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] das erigierte männliche Glied (oft in kulturgeschichtlichen Zusammenhängen)
[2] Anatomie: die embryonale Vorstufe von Penis und Klitoris

Herkunft:

von lateinisch phallus → la, das auf griechisch: φαλλός (phallós) → grc zurückgeht. Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Dildo (moderne Form), Glied, Penis

Beispiele:

[1] „Auf dem Kornhausplatz fand am Mittwoch zum zweiten Mal die Verleihung des goldenen Phallus statt.“[2]
[1] „Insgesamt drei Arten, die Phalli auszustellen, hat er sich ausgedacht: getrocknet, als Ganzes in Formalin (mal mit, mal ohne Hoden) oder schlicht die Penisknochen.“[3]
[1] „Dank seiner Sammelleidenschaft umfasst seine Kollektion inzwischen Phalli aller auf Island beheimateten Säugetiere vom Buckelwal bis zur Maus.“[4]
[1] „Sie zeigt einen nackten Krieger mit erigiertem Phallus wohl als Zeichen seiner Potenz, die ihn wahrscheinlich als Ahnherr eines Clans beziehungsweise einer Fürstendynastie kennzeichnen sollte.“[5]
[2] „Der Genitalhöcker verlängert sich rasch zur Anlage des Phallus.[6]

Wortbildungen:

phallisch, Phalluskult, Phallussymbol, phallustieren

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Phallus
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Phallus
[?] canoo.net „Phallus
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPhallus
[1] The Free Dictionary „Phallus

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Phallus“, Seite 698.
  2. Goldener Phallus wurde verliehen
  3. Andrea Walter: Wo Elfen noch helfen. Warum man Island einfach lieben muss. Diederichs, München 2011, Seite 117. ISBN 978-3-424-35065-4.
  4. Carmen Rohrbach: Auf der Insel der Gletscher und Geysire. Meine Zeit in Island. Malik, München 2011, Seite 195. ISBN 978-3-89029-385-1.
  5. Ulrike Peters: Kelten. Ein Schnellkurs. DuMont, Köln 2011, ISBN 978-3-8321-9319-5, Seite 131.
  6. Keith Moore,T. V. N. Persaud,Christoph Viebahn: Embryologie: Entwicklungsstadien- Frühentwicklung- Organogenese- Klinik. 5. Auflage. Urban & Fischer, München 2007, Seite 351. ISBN 978-3-437-41112-0.

Ähnliche Wörter:

Thallus