Kalkül
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[Bearbeiten] Kalkül (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n / m
| Kasus | Singular 1 | Singular 2 | Plural |
|---|---|---|---|
| Nominativ | das Kalkül | der Kalkül | die Kalküle |
| Genitiv | des Kalküls | des Kalküls | der Kalküle |
| Dativ | dem Kalkül | dem Kalkül | den Kalkülen |
| Akkusativ | das Kalkül | den Kalkül | die Kalküle |
Silbentrennung:
- Kal·kül, Plural: Kal·küle
Aussprache:
- IPA: [kalˈkyːl], Plural: [kalˈkyːlə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] nur Maskulinum: Methode zur systematischen Lösung bestimmter Probleme
- [2] Vollzug einer Erwägung, Überlegung
Herkunft:
- von dem gleichbedeutenden französischen calcul → fr entlehnt; zum Verb calculer → fr „ausrechnen“ gebildet; dies aus dem lateinischen Verb calculāre → la „berechnen, zusammenrechnen“, vergleiche kalkulieren.[1]
- Das lateinische Verb calculāre → la meint eigentlich „mit Rechensteinen (rechnen)“, es ist nämlich abgeleitet von dem Substantiv calculus → la als „Rechensteinchen“, das eigentlich einfach „Kieselsteine“ meint. Es ist nämlich die Verkleinerungsform des Sustantivs calx, Genitiv: calc-is → la „Stein(chen)“, vergleiche Kalk.
Beispiele:
- [1] Für moralische Probleme entwarf Jeremy Bentham den hedonistischen Kalkül.
- [2] Wir hatten diese Komplikationen in unser Kalkül einbezogen.
[Bearbeiten] Übersetzungen
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Wikipedia-Artikel „Kalkül“
- [2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kalkül“
- [1, 2] canoo.net „Kalkül“
- [2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kalkül“
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 380.