Gedöns

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[Bearbeiten] Gedöns (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, n, kein Plural

Kasus Singular Plural
Nominativ das Gedöns
Genitiv des Gedöns
des Gedönses
Dativ dem Gedöns
dem Gedönse
Akkusativ das Gedöns

Silbentrennung:

Ge·döns kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɡəˈdøːns]
Hörbeispiele: —, kein Plural

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich, pejorativ: unnötiger Aufwand
[2] umgangssprachlich, pejorativ: unnötige Gegenstände, Kram

Herkunft:

mittelhochdeutsch gedense: das Gezerre; das Hin- und Herzerren (zu dinsen); über niederländisch gedoe = Getue, Treiben

Synonyme:

[1] Affektiertheit, Aufheben, Brimborium, Getöse, Getue, Gewese, Gehabe, Gespreiztheit, Geziere, Mache, Manieriertheit, Überfeinerung, Gerappel
[2] Firlefanz, Schnickschnack

Beispiele:

[1] „Mach doch nicht so'n Gedöns!“
[2] Räum jetzt erst mal das ganze Gedöns hier weg!

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Gedöns
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Gedens
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gedöns
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGedöns

Häufige Falschschreibungen: Gedöhns

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