pochen

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pochen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich poche
du pochst
er, sie, es pocht
Präteritum ich pochte
Konjunktiv II ich pochte
Imperativ Singular poche!
poch!
Plural pocht!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gepocht haben
Alle weiteren Formen: Flexion:pochen

Worttrennung:

po·chen, Präteritum: poch·te, Partizip II: ge·pocht

Aussprache:

IPA: [ˈpɔχn̩], Präteritum: [ˈpɔχtə], Partizip II: [ɡəˈpɔχt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild pochen (Info), Präteritum: —, Partizip II:
Reime: -ɔχn̩

Bedeutungen:

[1] (rhythmisch) (gegen etwas) schlagen
[2] auf etwas bestehen, insistieren
[3] Bergbau: Erz durch schlagen zerkleinern
[4] Ansage und Bieten beim Kartenspiel Poch

Synonyme:

[1] hämmern, klopfen, schlagen
[2] beharren, bestehen, insistieren

Beispiele:

[1] „Die Möwen schrillen kläglich, es grollt und brandet die See; - Dein Herz pocht wildbeweglich, Du schöne Wasserfee!“[1]
[1] Eine Ader pochte auf seiner Stirn.
[1] Sie pochte gegen die hölzerne Tür.
[1] „Der Ohrschmerz beginnt schlagartig, selten auch mit einem pochenden Schmerz in den ersten 1–2 Tagen, und hält über einen Zeitraum von einem bis zu zwei Tagen an, sehr selten auch über 2 Tage.“[2]
[2] Der Krankenhaus-Hauptausschuss pocht auf die Einhaltung des Vertrages.
[3] Im Pochwerk wurde das Eisenerz gepocht.
[4]

Wortbildungen:

nachpochen, Poch, Pochsteiger, Pochwerk

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[3] Wikipedia-Artikel „Pochwerk
[4] Wikipedia-Artikel „Poch
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „pochen
[1, 2] canoo.net „pochen
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „pochen
[1, 2] The Free Dictionary „pochen
[1, 2] Duden online „pochen
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „pochen“.

Quellen:

  1. Heinrich Heine: Die Heimkehr.
  2. Deutscher Wikipedia-Artikel „Myringitis“ (Stabilversion)