antun

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antun (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich tue an
du tust an
er, sie, es tut an
Präteritum ich tat an
Konjunktiv II ich täte an
Imperativ Singular tu an!
tue an!
Plural tut an!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
angetan haben
Alle weiteren Formen: Flexion:antun

Worttrennung:

an·tun, Präteritum: tat an, Partizip II: an·ge·tan

Aussprache:

IPA: [ˈanˌtuːn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild antun (Info)

Bedeutungen:

[1] jemandem in einer bestimmten Weise Harm, Schaden zufügen
[2] gehoben: Kleidung anziehen

Herkunft:

Präfix an- und Verb tun

Synonyme:

[1] beibringen, zufügen, zuleide tun
[2] ankleiden, anlegen, anziehen, kleiden

Sinnverwandte Wörter:

[1] schädigen, verletzen

Beispiele:

[1] Bitte tu mir nichts an!
[1] Wie konnte er ihr das nur antun?
[1] „Ein letzter Tort, den sie Graf Ludwig Johannes Karl Erdmann antut.“[1]
[2] Sie tat sich ein festliches Kleid an.

Redewendungen:

sich etwas antun, es jemandem antun

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] jemandem Gewalt antun, sich (keinen) Zwang antun

Wortbildungen:

angetan

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „antun
[1] canoonet „antun
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalantun
[1] The Free Dictionary „antun
[1, 2] Duden online „antun

Quellen:

  1. Heinz Ohff: Der grüne Fürst. Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau. Piper, München 1991, ISBN 3-492-11751-1, Seite 31.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Anton