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Tausch

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Singular Plural 1Plural 2
Nominativ der Tausch die Tauschedie Täusche
Genitiv des Tauschs
des Tausches
der Tauscheder Täusche
Dativ dem Tausch
dem Tausche
den Tauschenden Täuschen
Akkusativ den Tausch die Tauschedie Täusche
[1] Anna hat einen roten Apfel und Peter einen grünen. Nach einem Tausch hat Anna den grünen und Peter den roten Apfel.

Anmerkung zum Plural:

Im Plural wird das Wort nur selten verwendet.

Worttrennung:

Tausch, Plural 1: Tau·sche, Plural 2: Täu·sche

Aussprache:

IPA: [taʊ̯ʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Tausch (Info)
Reime: -aʊ̯ʃ

Bedeutungen:

[1] die Handlung beziehungsweise das Ereignis, etwas zu geben und dafür etwas zu erhalten

Herkunft:

Substantiv zu tauschen/täuschen durch Konversion des Wortstamms (ursprünglich deckungsgleich, wobei noch unklar ist, welche der Teilbedeutungen älter ist; die älteren Belege finden sich für die heute täuschen anhaftende Bedeutung)

Synonyme:

[1] Austausch, (lateinisch) quid pro quo

Sinnverwandte Wörter:

[1] Handel

Gegenwörter:

[1] Raub

Unterbegriffe:

[1] Antennentausch, Fenstertausch, Geschlechtertausch, Gütertausch, Körpertausch, Partnertausch, Postentausch, Ringtausch, Rollentausch, Riementausch, Wohnungstausch, Zahnriementausch

Beispiele:

[1] Im Tausch gegen seinen Goldklumpen bekam Hans ein Pferd. Das war ein schlechter Tausch.
[1] „Aus diesem Tausch entstand die spanische Kolonie Elobey, Annobón und Corisco.“[1]
[1] „Als die Anhänger der beiden jeden zu dem vorteilhaft gelungenen Tausch beglückwünschten, wehte das Gesumme wie ein aufgescheuchter Bienenschwarm über den Platz.“[2]

Redewendungen:

[1] in Tausch geben

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] etwas zum Tausch anbieten

Wortbildungen:

[1] tauschweise
[1] Tauschabend, Tauschbörse, Tauschgeschäft, Tauschhandel, Tauschobjekt, Tauschpartner, Tauschtag, Tauschzentrale

Übersetzungen

[Bearbeiten]
[1] Wikipedia-Artikel „Tausch (Begriffsklärung)
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „tausch
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Tausch
[1] Duden online „Tausch
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTausch

Quellen:

  1. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 45. Norwegisches Original 2016.
  2. Hermann Kasack: Die Stadt hinter dem Strom. Roman. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-518-39061-9, Seite 157. Entstanden in der Zeit 1942 – 1946.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: autsch, schaut, stauch, tschau