Seifert

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Seifert (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural
Nominativ der Seifert
(Seifert)
die Seifert
(Seifert)
die Seiferts
Genitiv des Seifert
des Seiferts
(Seiferts)
der Seifert
(Seifert)
der Seiferts
Dativ dem Seifert
(Seifert)
der Seifert
(Seifert)
den Seiferts
Akkusativ den Seifert
(Seifert)
die Seifert
(Seifert)
die Seiferts
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
[1] geografische Verteilung des Nachnamens Seifert in Deutschland
[1] geografische Verteilung des Nachnamens Seifert in Österreich

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Seifert“ – für männliche Einzelpersonen, die „Seifert“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Seifert“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Seifert“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Sei·fert, Plural: Sei·ferts

Aussprache:

IPA: [ˈzaɪ̯fɐt], Plural: [ˈzaɪ̯fɐʦ]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] deutscher Nachname, Familienname

Herkunft:

oberdeutsche Form zu ursprünglich Seifried, mittelhochdeutsch Sîvrit → gmh Siegfried[1]

Namensvarianten:

[1] Seifarth, Seifers, Seiferth, Seiffarth, Seiffert, Seifferth, Seufert, Seuffert, Seyfahrt, Seyfart, Seyfarth, Siefert

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

Franz Seifert, österreichischer Bildhauer (1866–1951)
Richard Seifert, deutscher Chemiker (1861–1919)
für weitere Namensträger siehe den Wikipedia-Artikel „Seifert

Beispiele:

[1] DFL-Chef Christian Seifert äußert sich im SZ-Interview über den Streit mit dem Bundeskartellamt, die Haltung zur Zentralvermarktung und die Besonderheiten des Bundesliga-Marktes.[2]

Wortbildungen:

[1] Brucherseifert, Schmidtseifert


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Seifert
[1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4, Seite 470
[1] Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 2000, ISBN 3-423-03234-0, Seite 167
[1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4, Seite 612
[1] Anton Feinig, Tatjana Feinig: Familiennamen in Kärnten und den benachbarten Regionen. Hermagoras, Klagenfurt-Ljubljana-Wien 2005, ISBN 3-7086-0104-1, Seite 261
[1] Max Gottschald: Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde. 6. Auflage. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018032-4, Seite 459 (SIEG, Sigifrith)
[1] Albert Heintze; Paul Cascorbi (Herausgeber): Die Deutschen Familiennamen. geschichtlich, geographisch, sprachlich. 4. Auflage. Buchhandlung des Waisenhauses, Halle a. d. S. 1914, Seite 259 (SEGU, Sigifrid)
[1] Hubert Klausmann: Atlas der Familiennamen von Bayern. Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0225-2, Seite 55
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSeifert
[1] Verein für Computergenealogie: MetasucheSeifert

Quellen:

  1. Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4.
  2. Interview: Christopher Keil: "Manchmal steht sich die Liga selbst im Weg". Interview mit DFL-Chef Seifert. In: sueddeutsche.de. 14. März 2008, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 7. August 2012).