Feuersbrunst

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Feuersbrunst (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Feuersbrunst die Feuersbrünste
Genitiv der Feuersbrunst der Feuersbrünste
Dativ der Feuersbrunst den Feuersbrünsten
Akkusativ die Feuersbrunst die Feuersbrünste

Alternative Schreibweisen:

Feuerbrunst

Worttrennung:

Feu·ers·brunst, Plural: Feu·ers·brüns·te

Aussprache:

IPA: [ˈfɔɪ̯ɐsˌbʀʊnst]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] verheerender Brand

Herkunft:

Determinativkompositum aus Feuer, Fugenelement -s und Brunst, von althochdeutsch brunst → goh für Glut, Hitze

Synonyme:

[1] Großbrand, veraltet: Feuersnot

Sinnverwandte Wörter:

[1] Flächenbrand, Schadensfeuer

Oberbegriffe:

[1] Brand, Brunst, Feuer
[2] Katastrophe, Unglück

Beispiele:

[1] Elf Personen fielen einer Feuersbrunst zum Opfer.
[1] „Nachdem eine Feuersbrunst anno 1046 den alten Dom zerstört hatte, schickte sich Azelin an, hier einen neuen zu errichten.“[1]
[1] „Nach dem 30jährigen Krieg setzten wiederkehrende Feuersbrünste dem Gemeinwesen arg zu.“[2]
[1] „Wer an einer fremden Sache ohne Einwilligung des Eigentümers eine Feuersbrunst verursacht, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Feuersbrunst
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Feuersbrunst“.
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Feuersbrunst
[1] canoo.net „Feuersbrunst
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonFeuersbrunst
[1] The Free Dictionary „Feuersbrunst
[1] Duden online „Feuersbrunst

Quellen:

  1. Simon Benne: Bagger im Gotteshaus. In: Eichsfelder Tageblatt. Nummer 294, 15. Dezember 2012, Seite 4.
  2. Wolfgang Trappe: Eichsfeld, Hexen und Geschichte. Mecke, Duderstadt 1994, ISBN 3-923453-62-0, Seite 17f.
  3. Österreichisches Strafgesetzbuch, § 169. (1) in der Fassung vom 6. Dezember 2015