Elektronikspiel

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Elektronikspiel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Elektronikspiel

die Elektronikspiele

Genitiv des Elektronikspieles
des Elektronikspiels

der Elektronikspiele

Dativ dem Elektronikspiel
dem Elektronikspiele

den Elektronikspielen

Akkusativ das Elektronikspiel

die Elektronikspiele

[1] Halle mit Elektronikspielen (Ungarn, Budapest 2017)

Worttrennung:

Elek·t·ro·nik·spiel, Plural: Elek·t·ro·nik·spie·le

Aussprache:

IPA: [elɛkˈtʁoːnɪkˌʃpiːl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Gattungsbezeichnung der Spielwissenschaft für eine Gruppe von Spielen, die elektronische Medien nutzen für das spielerische Agieren in virtuellen Welten

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Elektronik und Spiel

Synonyme:

[1] Virtuelle Spiele

Oberbegriffe:

[1] Spiel

Unterbegriffe:

[1] Computerspiel, Flipperspiel, Konsolenspiel, Telespiel, Videospiel

Beispiele:

[1] „Eine historisch zu verfolgende Faszination für das Automatische (angefangen von den Uhrwerkspielen bis zu den Flipper-Automaten) mag die rasante Verbreitung von Elektronikspielen noch begünstigt haben.“[1]
[1] „Wie bei anderen Sinngebungen des Spielens, dürfte auch bei den Elektronikspielen die kritische Auswahl und der ausgewogene, maßvolle Umgang mit dem Spielangebot letztlich über Wert oder Unwert für den Spielenden entscheiden.“[2]
[1] „Die heimische Konkurrenz ist groß: Nintendo und Sega beherrschen den Weltmarkt der Elektronikspiele.“[3]
[1] „Dabei handelt es sich bei Elektronikspielen auch heute noch größtenteils um reine Reaktionsspiele, bei denen irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo der Spieler das System des Computers im Griff – besser gesagt: im Finger – hat.“[4]
[1] „Elektronikspiele, Telespiele, ferngesteuerte Gefährte und Schach-Computer sollen dieses Weihnachtsfest groß und klein erfreuen.“[5]
[1] „Als Computerspiele, Telespiele, elektronische Spiele werden sehr verschiedene Spiel- und Lernmittel bezeichnet, die man, nach ihrer Technik und nach ihrer Spielqualität, durchaus unterscheiden muß."[6]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Elektronikspiel
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Elektronikspiel

Quellen:

  1. Jürgen Fritz: Programmiert zum Kriegsspielen. Campus, Frankfurt-New York 1988, ISBN 3-5933-3949-8, Seite 152.
  2. Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Spielend in virtuelle Welten eintauchen. Elektronikspiele. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5, Seite 102.
  3. Zeit Online: Manager und Märkte. In: Zeit Online. 28. Oktober 1994, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 31. Mai 2018).
  4. Zeit Online: Ballwechsel. In: Zeit Online. 28. Januar 1983, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 31. Mai 2018).
  5. Gunhild Freese: Weihnachten haben wir immer. In: Zeit Online. 21. Dezember 1979, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 31. Mai 2018).
  6. Andreas Flitner: Spielen - Lernen. Praxis und Deutung des Kinderspiels. Piper, München-Zürich 1996, ISBN 3-492-20022-2, Seite 186.