Beistrich

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Beistrich (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Beistrich die Beistriche
Genitiv des Beistriches
des Beistrichs
der Beistriche
Dativ dem Beistrich
dem Beistriche
den Beistrichen
Akkusativ den Beistrich die Beistriche

Worttrennung:

Bei·strich, Plural: Bei·stri·che

Aussprache:

IPA: [ˈbaɪ̯ˌʃtʀɪç]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Linguistik, vor allem in Österreich geläufig: das Satzzeichen „,“ (das Komma), das der syntaktischen Gliederung von Sätzen dient

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus bei und Strich

Synonyme:

[1] Komma

Gegenwörter:

[1] Ausrufezeichen, Fragezeichen, Semikolon (Strichpunkt), Doppelpunkt (Kolon), Gedankenstrich

Oberbegriffe:

[1] Satzzeichen, Interpunktionszeichen

Beispiele:

[1] Aufzählungen werden in einem Satz durch Beistriche abgetrennt.
[1] „Während ich mich also auf die Stille in meinem Inneren konzentriere, höre ich, im Vorbeigang an dem ohne Punkt und Beistrich vor sich hin dozierenden Filzmaier, einen Bruchteil der Filzmaier'schen Endlosschleife zur Politischen Kommunikation, die sich mittlerweile durch alle Zeitungen, beide Programme des Staatsfunks und eine Batterie von Hörsälen in Graz und Krems an der Donau schlängelt.“[1]
[1] „Natürlich aber folge man dem unterzeichneten Abkommen auf Punkt und Beistrich.[2]

Wortbildungen:

[1] „Beystrichlein“ (Bellin, Harsdörffer, Schottel)[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Beistrich
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Beistrich
[1] canoo.net „Beistrich
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBeistrich
[1] Österreichisches Wörterbuch, 40. Auflage ISBN 978-3-209-05068-7

Quellen:

  1. Peter Strasser: Ohne Punkt und Beistrich – Österreichs Verfilzmaierung. In: DiePresse.com. 27. September 2011 (URL, abgerufen am 12. Oktober 2016).
  2. Markus Hametner: Punkt und Beistrich reichen nicht. In: Der Standard digital. 19. April 2016 (URL, abgerufen am 12. Oktober 2016).
  3. Burckhard Garbe (Hrsg.): Texte zur Geschichte der deutschen Interpunktion und ihrer Reform 1462-1983. Olms, Hildesheim/ Zürich/ New York 1984, passim. ISBN 3-487-07475-3. = Germanistische Linguistik 4-6/ 83.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Biertisch, britische