kaum
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[Bearbeiten] kaum (Deutsch)
[Bearbeiten] Modalpartikel
Silbentrennung:
- kaum
Aussprache:
- IPA: [kaʊ̯m]
- Hörbeispiele:
kaum (österreichisch) (Info)
Bedeutungen:
- [1] nur zu einem sehr geringen Grad; so gut wie gar nicht
- [2] nur mit Anstrengung möglich
- [3] zeitlich sehr kurz danach
Herkunft:
- seit dem 9 Jahrhundert bezeugt; von mittelhochdeutsch kum(e) bzw. althochdeutsch kumo, beide mit der Bedeutung ‚mit Mühe‘ [1]
Synonyme:
- [1] wenig
- [2] schwerlich
Gegenwörter:
Beispiele:
- [1] Er kann kaum lesen.
- [2] Ihr Arbeitspensum war kaum zu bewältigen.
- [3] Kaum war er im Zimmer, gab es Streit.
Redewendungen:
- Wohl kaum. — Einschätzung eines Ereignisses, das sehr wahrscheinlich nicht eintreten wird.
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „kaum“, Seite 610
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „kaum“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „kaum“
- [1] canoo.net „kaum“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „kaum“
- [1] The Free Dictionary „kaum“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehende und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 480.