auf keine Kuhhaut gehen
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[Bearbeiten] auf keine Kuhhaut gehen (Deutsch)
[Bearbeiten] Redewendung
Worttrennung:
- auf kei·ne Kuh·haut ge·hen
Aussprache:
- IPA: [aʊ̯f ˈkaɪ̯nə ˈkuːˌhaʊ̯t ˈɡeːən]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] nicht hinnehmbar sein; eine Frechheit sein
Herkunft:
- Das Motiv beruht auf alten Sagen aus dem südlichen Bereich der deutschen Sprachinsel.
- Antike Herkunft: „Sie [Dido] bat den Häuptling Jarbas, der das Gebiet des späteren Karthagos beherrschte, um Land. Dieser versprach ihr, dass sie soviel Land bekäme, wie sie mit einer Kuhhaut umspannen könne. Dido ging auf den Handel ein, schnitt aber daraufhin die Kuhhaut in hauchdünne Streifen, legte sie aneinander und konnte so ein großes Stück Land markieren.“[1]
Beispiele:
- [1] Das geht auf keine Kuhhaut, was der erduldet.[2]
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kuhhaut“
- [1] Redensarten-Index „etwas geht auf keine Kuhhaut“
Quellen:
- ↑ Wikipedia: Dido (Antike) (Liste der Autoren)
- ↑ Ringelnatz, Mutter Frühbeißens Tratsch, z.n. Projekt Gutenberg