Taubheit
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[Bearbeiten] Taubheit (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, kein Plural f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Taubheit |
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| Genitiv | der Taubheit |
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| Dativ | der Taubheit |
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| Akkusativ | die Taubheit |
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Silbentrennung:
- Taub·heit
Aussprache:
- IPA: [...], Plural: [...]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Die Unfähigkeit zu hören. Im übertragenen Sinne auch: nicht hören wollen, verstockt sein.
- [2] Die Gefühllosigkeit und Betäubung, nicht fühlen können (sensorisch, nicht emotional).
- [3] bergmännisch: Unergiebigkeit einer Mine; Leere, ohne Inhalt (vgl. taube Nuss).
Abkürzungen:
- [1, 2, 3] Tbht.
Herkunft:
- [1, 2, 3] Substantivierung des Adjektivs taub.
Dieses von mhd. toup [1] taub; [2] ohne Sinn und Empfindung, stumpfsinnig, empfindungslos; [3] unsinnig, wütend (vgl. toben); [2, 3] ohne Leben, abgestorben, öde, wüst. Dieses von ahd. toub und davor von noch älteren Quellen: germ. dauba, idg. dheubh. Substantivierung schon im mhd. zu toubheit, toupheit.
Synonyme:
- [1] Gehörlosigkeit, Hörbehinderung, Hörschaden, Hörverlust, Anakusis, Kophosis, Surditas
- [2] Gefühllosigkeit, Empfindungslosigkeit
- [3] Unergiebigket, Unhaltigkeit, Leere
Gegenwörter:
- [1] Gehör, Hörvermögen
- [2] Empfindsamkeit
- [3] Ergiebigkeit
Oberbegriffe:
- [1] Behinderung
- [2] Medizin
- [3] Bergbau
Unterbegriffe:
- [1] angeborene, erworbene, völlige, teilweise, einseitige, beidseitige Taubheit
- [2] vorübergehende, permanente Taubheit
Beispiele:
- [1] Das Mädchen leidet seit Geburt an einer an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeit.
- [2] Bei permanenter Gefühlsstörung bzw. Taubheit der Finger ist ein nur kleiner operativer Eingriff erforderlich.
- [3] Das Bergwerk wurde wegen der Taubheit der Minen geschlossen.
Redewendungen:
- [] taube Nuss, taube Ohren in Bedeutung von "nicht hören wollen"
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] angeboren, erworben
Abgeleitete Begriffe:
- [1]
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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