Steiß
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[Bearbeiten] Steiß (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Steiß | die Steiße |
| Genitiv | des Steißes | der Steiße |
| Dativ | dem Steiß dem Steiße |
den Steißen |
| Akkusativ | den Steiß | die Steiße |
Worttrennung:
- Steiß, Plural: Stei·ße
Aussprache:
- IPA: [ˈʃtaɪ̯s], Plural: [ˈʃtaɪ̯sə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] altertümlich: Gesäß; ein nur bei Menschen und ansatzweise bei Affen ausgeprägtes Körperteil am unteren Rumpfende
Synonyme:
Oberbegriffe:
- [1] Körperteil
Beispiele:
- [1] „Beckenendlagen sind eine Regelwidrigkeit der Poleinstellung, wobei sich der Kopf des Kindes am Fundus uteri befindet. Der führende Teil sind der Steiß beziehungsweise die Beine des Kindes in verschiedenen Variationen.“[1]
- [1] „Wie furchtbar wird das, wenn wir alt sind. Ein warmer Tag, und die Badeanstalt ist gefüllt mit altem Fleisch, Damen um die 70 mit Hirschgeweihen über dem Steiß, mit tätowierten Ketten um den Arm, und Löchern diverser Piercings.“[2]
- [1] Bald wird ihnen allen zu heiß,
- sie sind zu reich gekleidet;
- beißender Schweiß verleidet
- ihnen Stirne und Steiß
- und Schauben und Hauben und Steine[3]
Redewendungen:
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Steiß“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Steiß“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Steiß“
- [1] The Free Dictionary „Steiß“
Quellen:
- ↑ „Das Hebammenbuch: Lehrbuch der praktischen Geburtshilfe“, Seite 419, Christine Mändle, Sonja Opitz-Kreuter, Schattauer Verlag, 2007 ISBN 3794524020
- ↑ ZEIT: Gesellschaft: Gepiercte Alte, Sibylle Berg, 7.12.2007
- ↑ Rainer Maria Rilke: Totentanz, 1918, zitiert nach Wikisource
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