Mutismus

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[Bearbeiten] Mutismus (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ der Mutismus
Genitiv des Mutismus
Dativ dem Mutismus
Akkusativ den Mutismus

Worttrennung:

Mu·tis·mus

Aussprache:

IPA: [muˈtɪsmʊs]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Linguistik, Medizin: absichtliches oder psychisch bedingtes Verstummen einer Person, die ihre Muttersprache beherrscht, auf Zeit oder auf Dauer, ohne dass dafür organische Ursachen erkennbar sind

Herkunft:

Ableitung zum lateinisch mutus → lastumm“ mit dem Derivatem -ismus[1]

Synonyme:

[1] Stummheit

Gegenwörter:

[1] Taubheit

Beispiele:

[1] Ein publizierter Fall von Mutismus ist der des Künstlers Rainer Herpel.[2]
[1] „Manchem hat es gar die Sprache verschlagen (Fachjargon: Mutismus, das Erstummen nach Erwerb der Sprache bei Intaktheit der Sprachorgane).“[3]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Mutismus
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Mutismus
[1] canoo.net „Mutismus
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMutismus
[1] Helmut Glück (Hrsg.): Metzler Lexikon Sprache. 4., aktualisierte und überarbeitete Auflage, Stichwort: „Mutismus“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2010. ISBN 978-3-476-02335-3.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort: „Mutismus“.
  2. In: GeoWissen 40, 2007, Seite 76
  3. Wolfgang Butzkamm, Jürgen Butzkamm: Wie Kinder sprechen lernen. Kindliche Entwicklung und die Sprachlichkeit des Menschen. Francke, Tübingen/Basel 1999, Seite 35. ISBN 3-7720-2731-8.
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