Leerzeichen

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Leerzeichen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Leerzeichen die Leerzeichen
Genitiv des Leerzeichens der Leerzeichen
Dativ dem Leerzeichen den Leerzeichen
Akkusativ das Leerzeichen die Leerzeichen

Worttrennung:

Leer·zei·chen, Plural: Leer·zei·chen

Aussprache:

IPA: [ˈleːɐ̯ˌʦaɪ̯çn̩], Plural: [ˈleːɐ̯ˌʦaɪ̯çn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Wortzwischenraum zwischen zwei Wörtern

Abkürzungen:

[1] Leerz.

Symbole:

[1] _

Herkunft:

Determinativkompositum aus leer und Zeichen

Synonyme:

[1] Leerstelle, Spatium, Wortzwischenraum, Zwischenraum; Blank, Space

Gegenwörter:

[1] Buchstabe

Oberbegriffe:

[1] Zeichen

Beispiele:

[1] In Texten werden einzelne Wörter durch Leerzeichen getrennt. Einen Text ohne Leerzeichen kann man sehr schlecht lesen.
[1] „Die vorliegende Arbeit behandelt die Häufigkeit von Buchstaben bzw. von Schriftzeichen generell (also einschließlich der Interpunktions-, Leer- und sonstigen Schriftzeichen) in deutschen Texten und Textkorpora.“[1]
[1] Wortdefinition nach dem orthographischen Kriterium: „Als Wort gilt eine Buchstabensequenz, die zwischen zwei Leerzeichen (Spatien) auftritt und selbst kein Leerzeichen enthält.“[2]
[1] „Weitere recht spezielle Untersuchungen betreffen die Vorkommenshäufigkeit von Leerzeichen in Texten und deren theoretische Modellierbarkeit auf der Basis der Poisson-Verteilung (...).“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ein Leerzeichen machen

Wortbildungen:

[1] Deppenleerzeichen, Leertaste

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Leerzeichen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Leerzeichen
[1] canoo.net „Leerzeichen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLeerzeichen

Quellen:

  1. Karl-Heinz Best: Zur Häufigkeit von Buchstaben, Leerzeichen und anderen Schriftzeichen in deutschen Texten. In: Glottometrics 11, 2005, Seite 9-31.
  2. Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Semem“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005, Stichwort: „Wort“. Abkürzung aufgelöst. ISBN 978-3-476-02056-7.
  3. Emmerich Kelih: Geschichte der Anwendung quantitativer Verfahren in der russischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Kovač, Hamburg 2008, Seite 155. ISBN 978-3-8300-3575-6.