Geschütz

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Geschütz (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Geschütz die Geschütze
Genitiv des Geschützes der Geschütze
Dativ dem Geschütz den Geschützen
Akkusativ das Geschütz die Geschütze
[1] Sächsisches Geschütz 1691

Worttrennung:

Ge·schütz, Plural: Ge·schüt·ze

Aussprache:

IPA: [ɡəˈʃʏʦ], Plural: [ɡəˈʃʏʦə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ʏʦ

Bedeutungen:

[1] Militär: schwere, nicht zum Handgebrauch verwendbare Rohr-Waffe

Herkunft:

[1] mittelhochdeutsch „geschütze, geschütz“, ein Kollektivum zu Schuss. Das Wort ist seit dem 12. Jahrhundert belegt.[1]

Oberbegriffe:

[1] Artillerie

Unterbegriffe:

[1] Mörser, Haubitze, Kanone

Beispiele:

[1] Zu den Geschützen zählen Mörser, Haubitzen und Kanonen.
[1] „Das Gewitter der Geschütze verstärkt sich zu einem einzigen dumpfen Dröhnen und zerfällt dann wieder in Gruppeneinschläge.“[2]
[1] „Die Mannschaft am nächstgelegenen Geschütz stand angespannt hinter dem Gerät.“[3]
[1] „Unsere Geschütze stehen auf halber Höhe von Pont à Mousson.“[4]

Wortbildungen:

Geschützdonner

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Geschütz
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geschütz
[1] canoo.net „Geschütz
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGeschütz

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Geschütz“, Seite 351.
  2. Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1993, Seite 57. ISBN 3-462-01844-2. Erstveröffentlichung 1928, als Buch 1929.
  3. Norman Mailer: Die Nackten und die Toten. Deutscher Bücherbund, Stuttgart/Hamburg ohne Jahr, Seite 20.
  4. Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6, Seite 61. Erstauflage 1933.