Erschöpfung

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Erschöpfung (Deutsch) [Bearbeiten]

Substantiv, f [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ die Erschöpfung die Erschöpfungen
Genitiv der Erschöpfung der Erschöpfungen
Dativ der Erschöpfung den Erschöpfungen
Akkusativ die Erschöpfung die Erschöpfungen

Worttrennung:

Er·schöp·fung, Plural: Er·schöp·fun·gen

Aussprache:

IPA: [ɛɐ̯ˈʃœpfʊŋ], Plural: [ɛɐ̯ˈʃœpfʊŋən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Zustand aufgebrauchter Reserven
[2] Schwäche, Kraftlosigkeit und sehr starke Ermüdung

Herkunft:

Ableitung des Substantivs zum Stamm des Verbs erschöpfen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Beispiele:

[1] Die Erschöpfung der Mine brachte über 1000 Bergleute um ihren Arbeitsplatz.
[2] Er rannte bis zur völligen Erschöpfung.
[2] „Doch auch wenn es zu allen Zeiten vom Leben ermattete Menschen gab - die Erschöpfung als Massenleiden ist wohl wirklich ein Phänomen unserer Zeit.“[1]
[2] „Trotz ihrer Erschöpfung gingen sie noch hundert Yards weiter.“[2]

Synonyme:

[1] Ausschöpfung
[2] Verausgabung

Wortbildungen:

[2] Erschöpfungssyndrom, Erschöpfungszustand

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Erschöpfung
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Erschöpfung
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Erschöpfung
[1] canoo.net „Erschöpfung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonErschöpfung

Quellen:

  1. Markus Dettmer, Samiha Shafy, Janko Tietz: Volk der Erschöpften. In: DER SPIEGEL, Heft 4, 2011, Seite 114-122, Zitat Seite 116.
  2. Norman Mailer: Die Nackten und die Toten. Deutscher Bücherbund, Stuttgart/Hamburg ohne Jahr, Seite 666.