Dualismus

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Dualismus (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Dualismus die Dualismen
Genitiv des Dualismus der Dualismen
Dativ dem Dualismus den Dualismen
Akkusativ den Dualismus die Dualismen

Worttrennung:

Du·a·lis·mus, Plural: Du·a·lis·men

Aussprache:

IPA: [duaˈlɪsmʊs], Plural: [duaˈlɪsmən]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɪsmʊs

Bedeutungen:

[1] allgemein: das Bestehen von zwei Elementen, nebeneinander oder einander gegenüber
[2] Philosophie: die Annahme, dass alles auf nur zwei ursprüngliche, nicht auseinander herzuleitende Prinzipien gegründet sei

Herkunft:

Suffigierung (Ableitung) von Adjektivdual“ und Fremdsuffixe -is +-mus; von lateinisch dualis → la = „zwei enthaltend“ [Quellen fehlen]

Synonyme:

[2] Zweiheit, Zweiheits-Lehre

Gegenwörter:

[2] Monismus, Pluralismus, Trialismus

Oberbegriffe:

[2] Auffassung

Unterbegriffe:

[2] Eigenschaftsdualismus, Substanzdualismus
[?] Welle-Teilchen-Dualismus

Beispiele:

[1] So wenig es der positivistischen oder irgendeiner anderen Theorie möglich ist, den Dualismus von Erfahrung und Idee, von Tatsachen und Einfällen zum Verschwinden zu bringen, [...], so wenig erscheint es möglich, den Dualismus von Sein und Sollen, von Wert und Wirklichkeit, aus der Welt zu schaffen.[1]
[2] Der Dualismus ist eine Weltanschauung und Betrachtungsweise.
[2] Die Philosophie vom Dualismus finden wir vor allem beim persischen Reformer und Religionsstifter Zarathustra.

Wortbildungen:

Dualismuseintrag, Dualismustheorie

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Dualismus (Begriffsklärung)
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dualismus
[1, 2] Duden online „Dualismus
[*] canoo.net „Dualismus
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDualismus
[2] www.philolex.de

Quellen:

  1. Sozialphilosophie: Vorlesungen zur Einführung von Norbert Leser. Abgerufen am 31. August 2014.