Dragoner
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[Bearbeiten] Dragoner (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Dragoner | die Dragoner |
| Genitiv | des Dragoners | der Dragoner |
| Dativ | dem Dragoner | den Dragonern |
| Akkusativ | den Dragoner | die Dragoner |
Worttrennung:
- Dra·go·ner, Plural: Dra·go·ner
Aussprache:
- IPA: [dʀaˈɡoːnɐ], Plural: [dʀaˈɡoːnɐ]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] berittener Soldat
- [2] abwertend: energisch auftretende, herrische Frau
Herkunft:
- im 16. Jahrhundert von französisch dragon → fr „Feldzeichen“, das seinerseits auf lateinisch dracō → la und griechisch δράκων (drákōn) → grc „Schlange“ zurückgeht[1]
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Kavallerist
- [2] Drache, Xanthippe
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] „Sportsboote fuhren vorbei, und dann liefen Torpedoboote und ein großer, mit abgekämpften Ulanen und Dragonern überfüllter Transportdampfer ein.“[2]
- [2] Vor ihr muss man sich in Acht nehmen, sie ist ein richtiger Dragoner.
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Dragoner“
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dragoner“
- [?] canoo.net „Dragoner“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Dragoner“
- [1] The Free Dictionary „Dragoner“
- [1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort „Dragoner“.
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Dragoner“, Seite 212.
- ↑ Joachim Ringelnatz: Als Mariner im Krieg. Diogenes, Zürich 1994, S. 136. ISBN 3-257-06047-5. (Der Text erschien unter dem Namen Gustav Hester im Jahr 1928.)