Beistrich

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[Bearbeiten] Beistrich (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ der Beistrich die Beistriche
Genitiv des Beistrichs der Beistriche
Dativ dem Beistrich den Beistrichen
Akkusativ den Beistrich die Beistriche

Silbentrennung:

Bei·strich, Plural: Bei·stri·che

Aussprache:

IPA: [ˈbaɪ̯ˌʃtʀɪç], Plural: [ˈbaɪ̯ˌʃtʀɪçə]

Bedeutungen:

[1] Linguistik: deutsche, vor allem in Österreich geläufige Bezeichnung für das Satzzeichen „,“ (das Komma), das der syntaktischen Gliederung von Sätzen dient.

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus bei und Satz

Synonyme:

[1] Komma

Gegenwörter:

[1] Ausrufezeichen, Fragezeichen, Komma, Semikolon (Strichpunkt), Doppelpunkt (Kolon), Gedankenstrich

Oberbegriffe:

[1] Satzzeichen, Interpunktionszeichen, Zeichensetzung (Interpunktion), Rechtschreibung/ Orthografie, Schrift

Beispiele:

[1] Aufzählungen werden in einem Satz durch Beistriche abgetrennt.
[1] „Das Beystrichlein/ (Comma) hat seine Benahmung/ weil es ein klein beygestrichenes Zeichen ist...“ (Schottel 1663).[1]
[1] Beistrich wird z.T. im Schulunterricht verwendet.

Abgeleitete Begriffe:

[1] „Beystrichlein“ (Bellin, Harsdörffer, Schottel)[2]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Beistrich
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Beistrich
[1] canoo.net „Beistrich
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBeistrich
[1] Österreichisches Wörterbuch, 40. Auflage ISBN 978-3-209-05068-7
[1] Datenbank zur deutschen Sprache in Österreich

Quellen:

  1. Burckhard Garbe (Hrsg.): Texte zur Geschichte der deutschen Interpunktion und ihrer Reform 1462-1983. Olms, Hildesheim/ Zürich/ New York 1984, S. 45. ISBN 3-487-07475-3. = Germanistische Linguistik 4-6/ 83.
  2. Burckhard Garbe (Hrsg.) 1984, passim.

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