pfuzgen

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

pfuzgen (Deutsch)[Bearbeiten]

QSicon in Arbeit.svg Dieser Eintrag oder Abschnitt bedarf einer Erweiterung. Wenn du Lust hast, beteilige dich daran und entferne diesen Baustein, sobald du den Eintrag ausgebaut hast. Bitte halte dich dabei aber an unsere Formatvorlage!

Folgendes ist zu erweitern: es fehlt entweder eine Referenz oder aber zitierte Beispiele, damit der Eintrag alternativ durch 5 Zitate belegt ist

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich pfuzge
du pfuzgest
er, sie, es pfuzget
Präteritum ich pfuzgte
Konjunktiv II ich pfuzgte
Imperativ Singular pfuzge!
Plural pfuzget!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
pfuzget
gepfuzget
haben
Keine weiteren Formen

Anmerkung:

Da es sich um ein rein schwäbisches Wort handelt, ist das Präteritum eine eher theoretische Konstruktion.

Worttrennung:
pfuz·gen, (Präteritum: pfuz·gte), Partizip II: (ge)·pfuzget

Aussprache:
IPA: [ˈp͡fuːtsɡə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] schwäbisch: Den Laut "pfu(ts)" erzeugen (vor allem beim mehr oder weniger geräuschvollen Entweichen von Luft)
[2] Katze, Gans: fauchen
[3] verharmlosend: explodieren, laut knallen

Herkunft:
onomatopoetischen (lautmalerischen) Ursprungs

Synonyme:
[1] zischen, knallen
[2] fauchen
[3] explodieren, krachen, klöpfen

Beispiele:
[1] Das Holz im Feuer war wohl noch zu feucht, es pfuzget auf jeden Fall gewaltig.
[1] Auf dem Feldberg kann einem der Wind kräftig um die Ohren pfuzgen.
[1] „"Pfuzger", deren Fasnachtstreiben dem schwäbischen Begriff pfuzgen entsprechen soll, der zischend aus- und einatmen, umherbrausen, schelten bedeuten kann.“[1]
[2] Hör auf, die Katze zu ärgern! Du hörst doch, wie sie pfuzget!
[3] Wenn das hochgeht, da wird's ganz schön pfuzgen!
[3] „Nun saugt der Docht am letzten Tropfen Öl; er beginnt zu »pfuzgen«, wie man in Schwaben sagt. Explosionen en miniature.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Hermann Fischer, Wilhelm Pfleiderer: Schwäbisches Wörterbuch. In 6 Bänden. Laupp, Tübingen 1904–1936, DNB 560474512

Quellen: