kodieren

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

kodieren (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich kodiere
du kodierst
er, sie, es kodiert
Präteritum ich kodierte
Konjunktiv II ich kodierte
Imperativ Singular kodiere!
Plural kodiert!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
kodiert haben
Alle weiteren Formen: Flexion:kodieren

Alternative Schreibweisen:

codieren

Worttrennung:

ko·die·ren, Präteritum: ko·dier·te, Partizip II: ko·diert

Aussprache:

IPA: [koˈdiːʀən], Präteritum: [koˈdiːɐ̯tə], Partizip II: [koˈdiːɐ̯t]
Hörbeispiele:
Reime: -iːʀən

Bedeutungen:

[1] eine Nachricht mit Hilfe eines Kodes verschlüsseln
[2] Kommunikationstheorie, Linguistik: einen Gedanken, der mitgeteilt werden soll, sprachlich formulieren

Herkunft:

Ableitung des Verbs zum Stamm von Kode (Code) mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ier (plus Flexem). Das Wort ist seit dem 20. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:

[1] fachsprachlich: enkodieren; koden, programmieren, übersetzen; umgangssprachlich: hacken

Sinnverwandte Wörter:

[1] verschlüsseln

Gegenwörter:

[1] dekodieren, entschlüsseln

Oberbegriffe:

[1] schreiben

Beispiele:

[1] Das Programm wurde in einer Maschinensprache für x68-Prozessoren kodiert.
[1] Es gibt viele Systeme, um Nachrichten zu kodieren, damit sie Unbefugte nicht verstehen können.
[2] Einen Gedanken, den man anderen mitteilen will, muss man gemäß dem betreffenden Sprachsystem kodieren, damit ihn der Kommunikationspartner verstehen kann.

Wortbildungen:

Adjektiv: kodierend, kodiert (→ formularkodiert)
Substantive: Kodieren, Kodierung
Verb: rekodieren

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „kodieren
[1] Duden online „kodieren
[2] Dietrich Homberger: Sachwörterbuch zur deutschen Sprache und Grammatik. Diesterweg, Frankfurt/Main 1989, ISBN 3-425-01074-3, Stichwort: Kodieren, Seite 66.

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 6. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003, ISBN 3-423-32511-9, Seite 686, Stichwort „Kode“.