kindlich

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kindlich (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
kindlich kindlicher am kindlichsten
Alle weiteren Formen: Flexion:kindlich

Worttrennung:

kind·lich, Komparativ: kind·li·cher, Superlativ: am kind·lichs·ten

Aussprache:

IPA: [ˈkɪntlɪç]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild kindlich (Info)
Reime: -ɪntlɪç

Bedeutungen:

[1] einem Kind gleich oder ähnlich, im Zustand eines Kindes, zu einem Kind gehörend

Herkunft:

Derivation aus dem Substantiv Kind mit Suffix -lich, mittelhochdeutsch kintlich, althochdeutsch chindlīh[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] kindhaft, ahnungslos, infantil, naiv, unentwickelt, unfertig, unmündig, unreif, albern, arglos, leichtgläubig

Gegenwörter:

[1] erwachsen

Oberbegriffe:

[1] jung

Unterbegriffe:

[1] frühkindlich, unkindlich

Beispiele:

[1] Diese Phase gehört zum kindlichen Entwicklungsprozess.
[1] Sie hat ein ausgesprochen kindliches Gesicht.
[1] In einer ruhigen Ecke steht eine kindlich aussehende Frau.
[1] Ihre Lieder sind etwas zu kindlich.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] zu kindlich

Wortbildungen:

Kindlichkeit, Unkindlichkeit

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „kindlich“.
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „kindlich
[1] canoo.net „kindlich
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonkindlich

Quellen:

  1. Duden, Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. 4. Auflage - Seite 406

Ähnliche Wörter:

kenntlich