entstehen

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

entstehen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich entstehe
du entstehst
er, sie, es entsteht
Präteritum ich entstand
Konjunktiv II ich entstände
entstünde
Imperativ Singular entstehe!
Plural entsteht!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
entstanden sein
Alle weiteren Formen: Flexion:entstehen

Worttrennung:

ent·ste·hen, Präteritum: ent·stand, Partizip II: ent·stan·den

Aussprache:

IPA: [ɛntˈʃteːən], Präteritum: [ɛntˈʃtant], Partizip II: [ɛntˈʃtandn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild entstehen (Info), Präteritum: Lautsprecherbild entstand (Info), Partizip II: Lautsprecherbild entstanden (Info)
Reime: -eːən

Bedeutungen:

[1] seine Existenz beginnen
[2] durch etwas hervorgerufen werden

Herkunft:

mittelhochdeutsch enstân, entstân „verstehen, wahrnehmen“, althochdeutsch instantan, intstān, intstēn „verstehen“; das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:

[1] entwickeln

Gegenwörter:

[1] vergehen

Beispiele:

[1] Vor Millionen von Jahren entstand auf der Erde Leben.
[2] Bei dem Unfall entstand am Auto ein erheblicher Sachschaden.
[2] „So entstehen Risse, durch die mit herkömmlichen Methoden nicht förderbares Erdgas entweichen kann.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

Eindruck entsteht , Arbeitsplatz entsteht, Wohnungen entstehen

Wortbildungen:

Entstehen, Entstehung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „entstehen
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „entstehen
[1, (2)] canoo.net „entstehen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonentstehen
[1, 2] Goethe-Wörterbuch „entstehen
[1, 2] The Free Dictionary „entstehen
[1, 2] Duden online „entstehen

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „stehen“.
  2. Karl Doeleke: „Finger weg vom Fracking“. Umweltgutachter sehen keine energiepolitische Notwendigkeit, aber große Risiken. In: Eichsfelder Tageblatt. Nummer 124, 31. Mai 2013, Seite 1.