Verwunderung

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Verwunderung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Verwunderung
Genitiv der Verwunderung
Dativ der Verwunderung
Akkusativ die Verwunderung

Worttrennung:

Ver·wun·de·rung, kein Plural

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈvʊndəʁʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Verwunderung (Info), Lautsprecherbild Verwunderung (Info)
Reime: -ʊndəʁʊŋ

Bedeutungen:

[1] das Verwundertsein

Herkunft:

Ableitung vom Stamm des Verbs verwundern mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Synonyme:

[1] Befremdung, Erstaunen, Irritation, Überraschung, Verblüffung

Beispiele:

[1] Seine Verwunderung über den fehlenden Eintrag im Wörterbuch war groß.
[1] Die Verwunderung stand ihr ins Gesicht geschrieben.
[1] Sie las pure Verwunderung aus seinem Gesicht.
[1] „Ich erkenne Verwunderung in den Gesichtern der Menschen um mich herum und freue mich sehr – für Island.“[1]
[1] „Zu meiner Verwunderung bot mir die schändliche Hexe an, sie würde für weitere zwölf Zechinen die Contessa verrückt in mich verliebt machen.“[2]
[1] „Erst auf dem Heimweg kehrte die Verwunderung über Schachs Benehmen zurück.“[3]
[1] „Konrad hörte ihnen mit höflicher und belustigter Verwunderung zu.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Verwunderung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verwunderung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVerwunderung
[1] The Free Dictionary „Verwunderung
[1] Duden online „Verwunderung
[1] Wahrig Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Verwunderung“ auf wissen.de

Quellen:

  1. Thilo Mischke: Húh! Die Isländer, die Elfen und ich. Unterwegs in einem sagenhaften Land. Ullstein, Berlin 2017, ISBN 978-3-86493-052-2, Seite 14.
  2. Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band VIII. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 211.
  3. Theodor Fontane: Schach von Wuthenow. Erzählung aus der Zeit des Regiments Gendarmes. Nymphenburger, München 1969, Seite 72. Entstanden 1878-82, erschienen 1882.
  4. Marguerite Yourcenar: Der Fangschuß. Süddeutsche Zeitung, München 2004 (übersetzt von Richard Moering), ISBN 3-937793-11-9, Seite 36. Französisch 1939.