Schembeis

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Schembeis (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Schembeis

Genitiv des Schembeis

Dativ dem Schembeis

Akkusativ das Schembeis

Anmerkung:

Der Küpper gibt leider keine Angaben zum Flexionsmuster des Lemmas an, sodass hier bewusst auf das Anführen einer Pluralform verzichtet werden musste. Obwohl eine fehlerhafte Analogiebildung nicht auszuschließen ist, wurde in manchen Fällen die Genitivform aus anderen Wörterbüchern, so sie denn das Lemma enthalten, übernommen.

Worttrennung:
Schem·beis, Plural: nicht angegeben

Aussprache:
IPA: [ˈʃɛmˌbaɪ̯s]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: Gefängnis

Herkunft:
Entlehnung aus jiddisch שם‎ (YIVO: shem)  ‚Name; Leumund, Ruf‘ (hebräisch שֵׁם‎ (CHA: šēm)  ‚Name[1]), das umgedeutet wurde zu „Verruf, schlechter Ruf“, und jiddisch בית‎ (YIVO: beys)  ‚Haus‘ (hebräisch בַּיִת‎ (CHA: bayiṯ)  ‚Haus[2], siehe »Beiz«)[3]

Sinnverwandte Wörter:
[1] Bau, Bunker, Gefangenenhaus, Gefängnis, Österreich salopp: Häfen, Haftanstalt, Deutschland, Schweiz: Kiste, Kittchen, Knast, Kotter, Zuchthaus

Oberbegriffe:
[1] Anstalt

Beispiele:
[1] Er saß ein paar Jahre im Schembeis.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Heinz Küpper: Illustriertes Lexikon der deutschen Umgangssprache. In 8 Bänden. Klett, Stuttgart 1982–1984, DNB 550923802, Seite 2452

Quellen:

  1. מילון כיס דו לשוני עברי-גרמני גרמני-עברי כולל תעתיק מלא / Zweisprachiges Taschenwörterbuch Deutsch-Hebräisch Hebräisch-Deutsch mit vollständiger Transliteration,פרולוג מוציאים לאור בע״מ / Prolog Verlag GmbH, Israel 2006. Seite 192 (hebräischer Teil). ISBN 9783929895186
  2. מילון כיס דו לשוני עברי-גרמני גרמני-עברי כולל תעתיק מלא / Zweisprachiges Taschenwörterbuch Deutsch-Hebräisch Hebräisch-Deutsch mit vollständiger Transliteration,פרולוג מוציאים לאור בע״מ / Prolog Verlag GmbH, Israel 2006. Seite 27 (hebräischer Teil). ISBN 9783929895186
  3. Heinz Küpper: Illustriertes Lexikon der deutschen Umgangssprache. In 8 Bänden. Klett, Stuttgart 1982–1984, DNB 550923802, Seite 2452

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Schambein