Quittung

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Quittung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Quittung die Quittungen
Genitiv der Quittung der Quittungen
Dativ der Quittung den Quittungen
Akkusativ die Quittung die Quittungen

Worttrennung:

Quit·tung, Plural: Quit·tun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈkvɪtʊŋ]
Hörbeispiele:
Reime: -ɪtʊŋ

Bedeutungen:

[1] Empfangsbestätigung, Zahlungsbestätigung
[2] übertragen: Konsequenz für bestimmtes Handeln

Abkürzungen:

[1] Qu., Quitt.

Herkunft:

spätmittelhochdeutsch quit(t)unge → gmh, belegt seit dem 15. Jahrhundert[1][2]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Empfangsbescheinigung, Empfangsbestätigung, Rechnungsbeleg, Zahlungsbeleg, Zahlungsbestätigung, Zahlungsnachweis
[2] Auswirkung, Abrechnung, Bestrafung, Folge

Oberbegriffe:

[1] Einkaufsquittung, Einzahlungsquittung
[1] Beleg, Bescheinigung, Bestätigung, Nachweis, Rechnung
[2] übertragen: Strafe

Beispiele:

[1] Die Quittungen sollte man für spätere Garantieansprüche sorgfältig aufbewahren.
[1] „Ihre Hand umklammerte einen Zettel, eine Quittung des Lebensmittelhändlers, mit einer Adresse auf der Rückseite.“[3]
[2] Als Quittung für sein schlechtes Benehmen wurde er einfach ignoriert.

Wortbildungen:

[1] Quittungsblock, Quittungsformular

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Quittung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Quittung
[*] canoo.net „Quittung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonQuittung
[1, 2] The Free Dictionary „Quittung
[(1), 2] Duden online „Quittung

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 7. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Quittung“.
  2. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „quitt“.
  3. Lizzie Doron: Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?. 6. Auflage. Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Frankfurt 2015, ISBN 978-3-518-45769-6, Seite 11. Hebräisches Original 1998.