Patin

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Patin (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Patin

die Patinnen

Genitiv der Patin

der Patinnen

Dativ der Patin

den Patinnen

Akkusativ die Patin

die Patinnen

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

Pathin

Worttrennung:

Pa·tin Plural: Pa·tin·nen

Aussprache:

IPA: [ˈpaːtɪn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Patin (Info)
Reime: -aːtɪn

Bedeutungen:

[1] Frau, die bei der Taufe eines Kindes anwesend ist und neben den Eltern für die christliche Erziehung des Kindes verantwortlich ist

Herkunft:

im 17. Jahrhundert entstandene weibliche Form von Pate[1]

Synonyme:

[1] Gevatterin, Taufzeugin

Männliche Wortformen:

[1] Pate

Unterbegriffe:

[1] Firmpatin, Kinderpatin, SOS-Patin, Taufpatin

Beispiele:

[1] Henriette ist Feodoras Patin.
[1] „Tante Grete war aber gar keine richtige Tante, die war nur Renates Patin und eine alte Freundin von Mama.“[2]
[1] „Neben ihm ist Frau Liebe die Patin.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Patin
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Patin
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Patin
[*] canoonet „Patin
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPatin
[1] The Free Dictionary „Patin
[1] Duden online „Patin

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, unter „Pate“, Seite 980
  2. Gerhard Henschel: Kindheitsroman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2004, ISBN 3-455-03171-4, Seite 48.
  3. Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6, Seite 143. Erstauflage 1988.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Platin, Patina