Merkel

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Merkel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Merkel
(Merkel)
die Merkel
(Merkel)
die Merkels die Merkel
Genitiv des Merkel
des Merkels
(Merkels)
der Merkel
(Merkel)
der Merkels der Merkel
Dativ dem Merkel
(Merkel)
der Merkel
(Merkel)
den Merkels den Merkel
Akkusativ den Merkel
(Merkel)
die Merkel
(Merkel)
die Merkels die Merkel
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
[1] Verteilung des Nachnamens Merkel in Deutschland

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Merkel“ – für männliche Einzelpersonen, die „Merkel“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Merkel“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Merkel“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Mer·kel,Plural 1: Mer·kels

Aussprache:

IPA: [mɛʁkl̩], Plural 1: [mɛʁkl̩s]
Hörbeispiele:
Reime: -ɛʁkl̩

Bedeutungen:

[1] deutscher Familienname

Herkunft:

mit einem auf ‚l‘ endenden Suffix gebildete Koseform von Rufnamen, die mit dem Namenwort marcha beginnen, wie Markwardt/Markwart, Markhardt/Markhart oder Markolf[1]

Namensvarianten:

Markel, Märkel, Märki, Markl, Märklin, Merke, Merken, Merkin, Merkle, Merklein, Merkli; bairisch/österreichisch: Merkl

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

Angela Merkel, deutsche Politikerin
Max Merkel, österreichischer Fußballspieler und -trainer

Beispiele:

[1] Der Herr Merkel kauft sich jedes Jahr einen neuen Roller.
[1] Mit diesem Schema lässt sich die Lage der Eltern der Generation Merkel erfassen, die vor der Aufgabe stand, eine autoritäre Gesellschaft zu liberalisieren und die nationalsozialistische Schuld aufzudecken.[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Merkel
[1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4, Seite 336
[1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4, Seite 453
[1] Anton Feinig, Tatjana Feinig: Familiennamen in Kärnten und den benachbarten Regionen. Hermagoras, Klagenfurt-Ljubljana-Wien 2005, ISBN 3-7086-0104-1, Seite 165
[1] Max Gottschald: Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde. 6. Auflage. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018032-4, Seite 342 (MARK)
[1] Albert Heintze; Paul Cascorbi (Herausgeber): Die Deutschen Familiennamen. geschichtlich, geographisch, sprachlich. 4. Auflage. Buchhandlung des Waisenhauses, Halle a. d. S. 1914, Seite 215 (MARK)
[1] Kaspar Linnartz: Unsere Familiennamen. Aus deutschen u. fremden Vornamen im ABC erklärt. 2. Auflage. Band 2, Ferdinand Dümmler Verlag, Bonn und Berlin 1944, Seite 84 (Marquard)
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMerkel

Quellen:

  1. Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden, Lexikon der Familiennamen. Herkunft und Bedeutung von 20 000 Nachnamen. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-411-73111-4, Seite 417.
  2. Ursula März: Generation Y: Nehmt sie ernst! In: Zeit Online. Nummer 2/2015, 24. Januar 2015, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 16. November 2015).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Berkel, Ferkel, merken
Anagramme: Melker