Konnektor

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Konnektor (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Konnektor

die Konnektoren

Genitiv des Konnektors

der Konnektoren

Dativ dem Konnektor

den Konnektoren

Akkusativ den Konnektor

die Konnektoren

Worttrennung:

Kon·nek·tor, Plural: Kon·nek·to·ren

Aussprache:

IPA: [kɔˈnɛktoːɐ̯]
Hörbeispiele:
Reime: -ɛktoːɐ̯

Bedeutungen:

[1] Linguistik, speziell Textlinguistik: Wort, das der formalen (syntaktischen) Verbindung zwischen Sätzen dient und damit zur Kohäsion/ Kohärenz eines Textes beiträgt

Herkunft:

von gleichbedeutend englisch: connector entlehnt; zu dem Verb connect = verbinden, verknüpfen gebildet; aus gleichbedeutend lateinisch: conectere; aus dem Präfix con- = zusammen und dem Verb nectere = knüpfen, binden[1][2]

Synonyme:

[1] Konjunktor, Konnektiv

Gegenwörter:

[1] Anapher, Katapher

Oberbegriffe:

[1] Kohärenz, Kohäsion

Beispiele:

[1] In der Satzfolge: "Peter ist krank. Doch er muss nicht im Bett liegen" ist "doch" ein Konnektor. Vor allem satzeinleitende Konjunktionen und Konjunktionaladverbien dienen als Konnektoren.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Konnektor
[1] canoonet „Konnektor
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Konnektor“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 748, Eintrag „konnektieren“.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 521 Konnexion.