Kalorie

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Kalorie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Kalorie die Kalorien
Genitiv der Kalorie der Kalorien
Dativ der Kalorie den Kalorien
Akkusativ die Kalorie die Kalorien

Worttrennung:

Ka·lo·rie, Plural: Ka·lo·ri·en

Aussprache:

IPA: [kaloˈʀiː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kalorie (Info)
Reime: -iː

Bedeutungen:

[1] veraltet: Maßeinheit für der Energie, insbesondere bei Lebensmitteln
[2] fälschlich: Kilokalorie, 1000 Kalorie[1]

Abkürzungen:

cal

Herkunft:

Neubildung zu lateinisch: calor = Wärme, Glut im 20. Jahrhundert; zum Verb calere = glühen, „warm sein“ [1] [2], vergleiche Nonchalance

Sinnverwandte Wörter:

im international Einheitensystem abgelöst durch das Joule

Oberbegriffe:

[1] Maßeinheit

Beispiele:

[1] Obwohl sie keine gültige Einheit mehr ist, geben die Nahrungsmittelproduzenten den Brennwert oft zusätzlich in Kalorie an.
[1] In der Physik misst man nicht mehr in Kalorie, sondern in Joule.
[1] Meine Oma kocht so lecker, das ist mir jede Kalorie wert.
[2] Der Brennwert des Müsliriegels beträgt natürlich nicht 231 Kalorien, sondern 231 000 Kalorien.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] mit Verb: auf Kalorien achten (Lautsprecherbild Audio (Info)), Kalorien aufnehmen (Lautsprecherbild Audio (Info)), Kalorien einsparen (Lautsprecherbild Audio (Info)), Kalorien verbrauchen (Lautsprecherbild Audio (Info)), Kalorien verbrennen (Lautsprecherbild Audio (Info)), Kalorien zählen (Lautsprecherbild Audio (Info))
[1] mit Adjektiv: aufgenommene Kalorien, null Kalorien, überschüssige Kalorien, überzählige Kalorien, verbrauchte Kalorien

Wortbildungen:

[1] Kaloriengehalt, kalorienreduziert, kalorienreich

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Kalorie
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kalorie
[*, 2] canoo.net „Kalorie
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKalorie

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 380.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 462.