Honk

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Honk (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Honk die Honks
Genitiv des Honks der Honks
Dativ dem Honk den Honks
Akkusativ den Honk die Honks

Worttrennung:

Honk, Plural: Honks

Aussprache:

IPA: [hɔŋk]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Honk (Info)

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: ein Mensch, der sich nicht besonders klug anstellt

Herkunft:

Das Wort Honk geht vermutlich auf das abwertende englisch-amerikanische Slangwort honky → en (Weißer) zurück.[1] In Deutschland zog es in den 2000er Jahren in die Jugendsprache ein[2] und wurde — wohl in Berlin — zu Hauptschüler ohne nennenswerte Kenntnisse umgedeutet.[3]
Ein anderer Erklärungsansatz stellt einen Bezug zur Bundeswehr her, wo der besagte Hauptschüler gemäß dem dort herrschenden Hang zu Abkürzungen als HonK bezeichnet wird.[4] So könnte das Wort ebenfalls entstanden sein.

Synonyme:

[1] Dämlack, Depp, Dummkopf, Idiot, Trottel, Tüffel

Beispiele:

[1] Du Honk!

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonHonk
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Eintrag „Honk“, Seite 848.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Eintrag „Honk“, Seite 848
  2. Von knorke bis gaga – die Entwicklung der Jugendsprache, Spiegel-Online vom 2. Juni 2008
  3. Ernst Rösner: Hauptschule am Ende
  4. Ariane Dr. Slater: "I am just going to look after the horses…" — Deutsche Militärsprache im 21. Jahrhundert: Ein Überblick