Ergograf

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Ergograf (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Anmerkung:

Der Duden empfiehlt Ergograf der Alternative Ergograph vorzuziehen.

Alternative Schreibweisen:

Ergograph, Plural: Ergographen


Singular

Plural

Nominativ der Ergograf

die Ergografen

Genitiv des Ergografen

der Ergografen

Dativ dem Ergografen

den Ergografen

Akkusativ den Ergografen

die Ergografen

Worttrennung:

Er·go·graf, Plural: Er·go·gra·fen

Aussprache:

IPA: [ɛʁɡoˈɡʁaːf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Ergograf (Info)
Reime: -aːf

Bedeutungen:

[1] Medizin: Aufzeichnungsgerät, Messinstrument zur Beurteilung der Leistung/Leistungsfähigkeit von Muskeln

Herkunft:

Zu griechisch έργον (érgon) → el Werk, Arbeit, Tat und dem Grundwort γράφειν (gráphein) → el einritzen, schreiben, aufzeichnen, von zusammengesetzten m Substantiven mit der Bedeutung Gerät, Apparat zur Aufzeichnung.[1][2][3]

Beispiele:

[1] Die Arbeitsleistung der Muskeln des Langstreckenläufers wurde von dem Ergografen in der Sportmedizinischen Hochschule fein säuberlich aufgezeichnet.
[1] Mittels eines Ergografen erfolgt die Messung und die Aufzeichnung der körperlichen Leistungsfähigkeit anhand des Leistungsnachlassens bei Ermüdung oder anhand der Muskelkraft an Einzelmuskeln oder Muskelgruppen.[4]

Wortbildungen:

Ergografie

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] canoonet „Ergograf
[1] Duden online „Ergograf
[1] Dr. Gerhard Wahrig u. a.: Das Große Deutsche Wörterbuch. Verlag für Wissen und Bildung, Rheda 1966, Spalte 1128, unter Ergograph
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Herausgeber): Brockhaus-Enzyklopädie. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 26: Deutsches Wörterbuch I, A–GLUB, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1995, ISBN 3-7653-1126-X, DNB 943161819, Seite 953, unter Ergograph
[1] Duden, Wörterbuch medizinischer Fachbegriffe. 9., überarbeitete und ergänzte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2012, ISBN 978-3-411-04619-5 (Redaktionelle Leitung: Ulrich Kilian), Seite 270, unter Ergograf

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Herausgeber): Brockhaus-Enzyklopädie. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 26: Deutsches Wörterbuch I, A–GLUB, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1995, ISBN 3-7653-1126-X, DNB 943161819, Seite 953, unter Ergograph
  2. Dr. Gerhard Wahrig u. a.: Das Große Deutsche Wörterbuch. Verlag für Wissen und Bildung, Rheda 1966, Spalte 1128, unter Ergograph
  3. Duden, Wörterbuch medizinischer Fachbegriffe. 9., überarbeitete und ergänzte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2012, ISBN 978-3-411-04619-5 (Redaktionelle Leitung: Ulrich Kilian), Seite 270, unter ergo…, Ergo…; Seite 331, unter …graf, …graph
  4. Lexikon–Redaktion Elsevier GmbH München: Lexikon Medizin. Das Nachschlagewerk für Ärzte, Apotheker, Patienten. 4. neubearbeitet und erweiterte Auflage. Elsevier GmbH, München, ISBN 3-625-10768-6, Seite 497, unter Ergographie (Zitat sinngemäß wiedergegeben.)