Ambition

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Ambition (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Ambition die Ambitionen
Genitiv der Ambition der Ambitionen
Dativ der Ambition den Ambitionen
Akkusativ die Ambition die Ambitionen

Worttrennung:

Am·bi·ti·on, Plural: Am·bi·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [ambiˈʦi̯oːn]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] gehoben: Ehrgeiz, Streben nach Höherem

Herkunft:

im 16. Jahrhundert von gleichbedeutend französisch ambition → fr entlehnt, das auf lateinisch ambitio → la „Bewerbung, Ehrgeiz“ zurückgeht, Substantiv zu lateinisch ambire → laherumgehen (und um Wähler werben)“[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Bestreben, Ehrgeiz, Wunsch

Gegenwörter:

[1] Ablehnung, Verweigerung

Unterbegriffe:

[1] Amtsambition, EU-Ambition, Machtambition, Titelambition

Beispiele:

[1] Er hat künstlerische Ambitionen.
[1] „Die Reporter Manhattans halten Bloomberg vor, nach einer glänzenden ersten Amtszeit, den Jahren bürokratiefreien Handelns, die zweite Amtszeit verschwendet zu haben für seine Ambitionen, in den Präsidentschaftswahlkampf einzusteigen.“[2]
[1] „Ein Psychiater mit höheren Ambitionen schafft sich Anhänger, indem er die Wahrnehmung von Mitbürgern manipuliert.“[3]
[1] „Das Jurastudium war die Erfüllung ihres Vaters gewesen. Andrew hatte ebenfalls Ambitionen in dieser Richtung gehabt, sie selbst hatte jedoch nie in Erwägung gezogen, Juristin zu werden.“[4]
[1] „Im Gegensatz zu Schröder hegte er keinerlei Ambitionen in Richtung Bundespolitik.“[5]

Wortbildungen:

ambitioniert, ambitionslos

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ambition
[1] canoo.net „Ambition
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAmbition
[1] The Free Dictionary „Ambition

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. neu bearbeitete 5. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort Ambition.
  2. Klaus Brinkbäumer: Zu verkaufen, zu verschenken. In: Der Spiegel 37, 2009, Seite 54-60; Zitat Seite 56. Artikel über die Finanzkrise.
  3. Neue Zürcher Zeitung 31.10.2009 Seite 27
  4. Lisa Jackson: Ewig sollst du schlafen. Weltbild, Augsburg 2010 (Originaltitel: The morning after, übersetzt von Elisabeth Hartmann), ISBN 978-3-86800-334-5, Seite 397.
  5. Lutz Hachmeister: Hannover. Ein deutsches Machtzentrum. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2016, ISBN 978-3-421-04705-2, Seite 163.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: ambient, ambitious