pudern
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pudern (Deutsch) [Bearbeiten]
Verb [Bearbeiten]
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | pudere |
| du | puderst | |
| er, sie, es | pudert | |
| Präteritum | ich | puderte |
| Partizip II | gepudert | |
| Konjunktiv II | ich | puderte |
| Imperativ | Singular | puder(e) |
| Plural | pudert | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: pudern (Konjugation) | ||
Worttrennung:
- pu·dern, Präteritum: pu·der·te, Partizip II: ge·pu·dert
Aussprache:
- IPA: [ˈpuːdɐn], Präteritum: [ˈpuːdɐtə], Partizip II: [ɡəˈpuːdɐt]
- Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II: —
Bedeutungen:
Herkunft:
- [1] Entweder direkte Übernahme des französischen poudrer → fr oder Ableitung eines Verbs zum Substantiv Puder durch Konversion. Das Verb ist im Deutschen seit dem 17. Jahrhundert belegt.[1]
- [2] Das Wort „pudern“ kommt nicht – wie man es vielleicht denken mag – vom gleichnamigen Verb „pudern“, also Puder auftragen, sondern eigentlich vom Verb buttern. Die Technik, Rahm zu Butter zu verarbeiten bzw. zu „schlagen“, erinnerte so manchen an Geschlechtsverkehr, wodurch dann das umgangssprachliche Synonym „buttern“ zu „pudern“ wurde. Das Wort ist seit dem 19. Jahrhundert belegt.[2]
Synonyme:
- [2] siehe Thesaurus:koitieren
Beispiele:
- [1] Ich pudere meine Wange mit Loreal.
- [2] Ich geh jetzt mit ihr/ihm pudern.
Redewendungen:
Wortbildungen:
- [1] einpudern, überpudern, zupudern
Übersetzungen [Bearbeiten]
Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „pudern“
- [1] canoo.net „pudern“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „pudern“
- [1] The Free Dictionary „pudern“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993. ISBN 3-423-03358-4
- ↑ Hermann Paul: Deutsches Wörterbuch. 10. Aufl. Niemeyer, Tübingen 2002, Stichwort „pudern“. ISBN 3-484-73057-9
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